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Austern mit Bier dazu Schokokuchen

Die Welt strotzte dieser Tage vor guten Vorsätzen: nicht mehr rauchen, weniger trinken, besser essen, mehr Bewegung – um nur die Favoriten unter den Vorsätzen zu erwähnen.

Wer hat ca. 2 Wochen nach der Jahreswende seine guten Vorsätze schon ad acta gelegt? Sei ehrlich, kriegst n’ Jahr weniger, pflege mein Opa in solchen Situationen zu sagen.

Ich habe mir für dieses neue Jahr davon nichts vorgenommen. Diese Vorsätze habe ich sowieso mehrfach im Jahr. Aber in den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester  werde ich dennoch meist etwas melancholisch und nehme die Gelegenheit wahr mein Leben Revue passieren zu lassen.

Zum Kochen komme ich dann meist gar nicht. Bei uns sind die Weihnachtstage auch nicht stressig wie bei vielen, sondern meist sehr entspannt und mit wenig Kochsessions. Eher mit viel Essen und Gelage, weil jeder was kocht.

Austern und Guinness

Bei uns ist Heiligabend früh zum Aperitif mit Austern und Guinness gestartet. Insgesamt 10 Kilo Austern wurden geöffnet und mit gefühlt 50-100  Personen haben wir sie geschlürft und ordentlich Bier oder Sekt dazu getrunken. (Ich nur 2 -3 Stück von den Tierchen…. ich vertrage sie nicht so gut. Aber so einmal im Jahr….). Die Idee zu dem Umtrunk ist einige Tage vorher entstanden, als wir ein Kilo Austern auf dem Samstag-Markt gekauft und mit ein paar Freunden vorm Irish Pub geöffnet und gegessen haben. (Ok da hatte ich auch schon eine :)) Es war für einfach für alle zuwenig und so hat mein Südtiroler gleich beim Fischhändler angerufen und wollte nochmal 5 Kilo bestellen. Der Wirt vom Irish Pub meinte aber: make 10!

In Irland gibt es im September zum Erntestart viele Festivals mit Oyster and Guinness. In Irland geniesst man die Austern mit Schwarzbrot und viel Bier. Das war eine neue Erfahrung aber so haben wir die eigen kreierte Oysters-and-Guinness-Party  am Heiligabend für ein paar Stunden nach Bozen geholt.

Später gibt es bei uns ganz norddeutsch: Kartoffelsalat und Würstchen.

Für mich gibt es reine Rindswürstchen mit Mayosalat und meinen Südtiroler normale Wiener, hier auch Meraner genannt, und Salat mit Essig, Öl und Kapern.

Kartoffelsalat

Am 25. Dezember ist das große Familientreffen bei dem dieses Mal 25 Personen waren. Und meine Aufgabe war nur das Gemüse und den Kuchen zu machen.

Herrlich wenig zu tun… Das Gemüse musste zu Lamm und Kalbsbraten passen. Lamm und Kalb harmoniert für mich immer mit Minze. So habe ich grünes Gemüse gedämpft. Also Rosenkohl, Brokkoli, Erbsen, grüne Bohnen und Zucchini. Jede Sorte für sich und so dass es noch al dente war. Dann in einer mächtig großen Schüssel habe ich extra gutes Olivenöl mit Zitronensaft und Zitronenschalenzesten, grobes Meersalz und gehackter Minze angerührt und mit dem Gemüse vermischt. Beim Essen war das Gemüse schon prima mariniert und dennoch lauwarm und schmeckte super mit der frischen Zitronen-Minze-Note.

Später hatte dann nur mehr der Schokokuchen seinen Auftritt, den ich nach einem Rezept von Jamie Oliver gemacht habe. Der Kuchen ist so gut, weil er erstens mega schokoladig ist und dann auf jeden Fall vorher gemacht werden muss. Spätestens am Tag vorher. ;)

Für den Kuchen einen Boden auf Mürbeteig machen. Ich habe einen mit Dinkelmehl gemacht. Aber sehr gut wird der Kuchen auch mit einem glutenfreien Boden.

Schokoladenkuchen

Für die Füllung:

300 ml Sahne oder gehaltvollere Getreidemilch

2 gestrichene EL Zucker (ich habe Rohrohrzucker genommen dann könnte man auch gut 3 EL nehmen.)

1 winzige Prise Salz

120 g weiche Butter (ich kann mir vorstellen auch eine gute Margarine zu verwenden. Ausprobiert habe ich es noch nicht.)

450 g Schokolade (dafür habe ich 85% Kakaoanteil genommen. Ich denke 75%

ist besser. Ich wollte nur sicher sein, dass wirklich kaum Milch enthalten

ist. Oder eben lieber ein bisschen mehr Zucker nehmen. Mein Kuchen war dann doch ein bisschen herb.

100 ml Milch (da habe ich einfach Sahne und Wasser 1:1 gemischt. Mit Hirsemilch funktioniert es auch oder natürlich mit laktosefreier.

geschmolzene Schokolade

So wird’s gemacht:

Sahne, Zucker und Salz im Topf aufkochen. Vom Herd nehmen, Butter und in Stücke gebrochene Schokolade zugeben. Rühren, bis die Schokolade sich aufgelöst hat.

Die Mischung etwas abkühlen lassen und die kalte Milch unterrühren, bis eine glatte, glänzende Masse entstanden ist. Manchmal sieht es fast aus als wenn es gerinnt, dann einfach noch ein bisschen mehr Milch unterrühren. Alles auf den Boden verteilen, glattstreichen und abkühlen lassen.

Mit Kakao bestreuen.

Ach, übrigens noch mal zu den guten Vorsätzen…..

Dieses Mal ist mir am meisten aufgestoßen, dass ich sehr wenig Zeit zum Kochen bzw. zum Rumexperimentieren hatte. Kochbücher habe ich massenhaft gekauft. Vor allem mit dem Schwerpunkt der Konservierung. Und ganz viele Rezepte habe ich auf meine spezielle Nachkochliste von anderen Blogs, die ich im RSS-Feed habe, gesetzt. Aber nix getan. Das soll sich ändern. Mal sehen wo ich am besten Zeit umverteilen kann….


Gelb: Limoncello

Limoncello hat mich schon länger gereizt selber zu machen. Dabei liegt mir eigentlich nichts ferner. Die Verbindung zwischen Zucker und Zitronen mag ich einfach nicht. Zitronenkuchen? Grauslig! Beim Bäcker damals, als ich noch Milchprodukte vertrug, war die obligatorische Frage: „Ist im Käsekuchen Zitrone drin?“ „Ja, ganz viel! Es schmeckt wunderbar nach Zitrone.“ „Danke dann lieber nicht.“

 

Nein keine Chance. Limoncello gehörte auch in diese Kategorie bis ich im Süden Italiens mal einen eiskalt serviert bekam. In guter Qualität und wunderbar. Nach anfänglichem Zögern und Probieren: lecker und einfach gut.

 

Und was lag da näher als bei meiner Zitronenschwemme, ich habe eine große Kiste Zitronen aus Positano bekommen, als aus einigen Schalen Likör anzusetzen.

 

Es ist gar nicht so aufwändig und lohnt sich zu machen. Und natürlich ist dieser schon vor einiger Zeit entstanden, denn er braucht so sein Tempo. Heute und hier aber eine schöne Sache um bei Uwe Cookbook of Colors schnell auf den letzten Drücker meinen Beitrag zu leisten.

Rezept

 

Schale von 12 großen naturbelassenen Zitronen dünn abschälen. Von der weissen Schicht so wenig wie möglich verwenden. Sie macht den Likör schnell bitter.

1 l 90-95% Alkohol. Den den man trinken verdünnt trinken kann. Am besten in der Apotheke kaufen.

Die Schalen in ein ausreichend großes Glas legen und mit Alkohol begießen. Zuschrauben und dunkel 14 Tage stehen lassen.

 

Dann aus einem Liter Wasser und 500 g Zucker einen Zuckersirup kochen.

 

Die Zitronenschalen aus dem Alkohol fischen bzw. durch ein Sieb gießen und mit dem Sirup vermischen. Er wird sehr schön gelb und je sonnengereifter die Zitronen sind, desto besser wird er.

Die Mischung vor dem Mischen mit dem Sirup lieber nicht probieren. Die Leber wird’s danken. :)

 

Prost!

 


Gefüllte Zucchiniblüten mit Kräutern und Kartoffeln

Na bravo! Da wollte ich Zucchiniblüten mit Schafsquark füllen, den mein Südtiroler extra noch besorgen musste, und dann vergesse ich das. Der Gedanke war einfach weg. Ich hoffe es liegt an der Wärme und nicht am Alter. :)

Die Verbindung von Zucchiniblüten mit Quark oder Ricotta kann ich mir immer noch sehr gut vorstellen. So bliebt jetzt aber nur das nächste Mal. Allerdings mit der Kräuter-Kartoffel-Fülle gefällt es mir auch außerordentlich gut. Dieses Püree kann man, wenn keine Blüten zur Hand sind, gut mit Fisch oder Fleisch verbinden. Andere Blütenfüllungen finden sich bei bolli, tra dolce ed amaro oder fool for food.

 

 

Die Kartoffeln waschen und mit der Schale in Salzwasser weich kochen. Mir schmeckt Kartoffelpüree aus Pellkartoffeln viel besser als aus Salzkartoffeln.

 

Die Zucchiniblüten vorsichtig abspülen und den Blütenstempel entfernen.

Wenn die Kartoffeln weich genug ist, diese abgießen und schnell pellen. Dann stampfen und mit gehackter Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Estragon, Zitronenschalenabrieb, Olivenöl, Butter und Salz vermengen. Eine Ladung habe ich zusätzlich mit weichem jungen und altem geriebenen Pecorino verrührt. Die Blüten mit der Masse füllen. Nicht zu viel davon nehmen. Erstens bleiben die Blüten besser in Form und zweitens kommt der Geschmack der Zucchiniblüte besser raus. Die Blüten auf ein Backblech legen und alles etwas einölen.

 

Dann im Ofen bei 125°C ca. 20 Minuten backen lassen, bis die Mini-Zucchini weich geworden sind.

 

 

Der Kommentar von meinem Südtiroler: „Kein Topfen, aber verdammt gut!

Ohne den Käse sind die Büten vegan und 100% laktosefrei. Mit dem Käse immerhin noch glutenfrei und ohne Eier, Nüssen usw.


Gemüsecurry oder was gibt der Kühlschrank so her

In der Gemüseschale lagen 2 Wurzeln und eine braune Papiertüte herum. Der Inhalt dieser entpuppte sich als ein gutes Pfund frische grüne Bohnen. Und es gab eine angebrochene Packung Kokosmilch. Rote Currypaste ist sowieso immer vorrätig und Zwiebeln, Knoblauch und Erbsen (aus dem Freezer) sowieso. Mir fehlte dazu nur etwas als „Füllmaterial“ wie Kartoffeln oder Kohl. Kartoffeln kann ich nicht so gut essen. Manchmal vertrage ich sie ganz gut. Meistens nicht. Daher fiel die Entscheidung auf Blumenkohl, den ich in Verbindung mit Curry-Kokos sehr lecker finde. Er nimmt den Geschmack des Currys an und ist nicht mehr so so fad, wie zum Beispiel mit klassischer heller Sauce und Muskat. Als Kind habe ich mir bei den Gelegenheiten so viel Sauce auf den Teller geschaufelt, wie es erstens ging und zweitens der Blumenkohl nicht mehr rausschmeckbar war.

Für dieses Curry habe ich in etwas Sesamöl (Falls Du, wie viele, darauf reagierst, nimm ein für Dich verträgliches Öl) Streifen von weißer Zwiebel, Knoblauch als ganze Zehe und Rote Curry Paste angeschwitzt. Mit Kokosmilch ablöscht und in der Zwischenzeit das restliche Gemüse vorbereitet und mit schmoren lassen bis es fast weich aber noch mit Biss zu essen war. Die grünen Bohne hatte ich vorher blanchiert, fällt mir gerade ein. So war das Gemüse zeitgleich gar.

Ein sehr schnelles leckeres Gericht. Reis passt noch sehr gut dazu, wenn Du eine „Sättigungsbeilage“ brauchst. Das Gemüse bei mir hier sogar in Bio. Die Kokosmilch und Paste nicht. :D. Außerdem recht allergiefreundlich. ohne Gluten, ohne Laktose, ohne Nüsse und Keime, mal von Sesam abgesehen. Und vegan.

 

 

Wer sagt, dass Allergiegeplagte und Veganer nicht lecker essen können? Stimmt gar nicht!


Kartoffelrolle mit Bärlauch und Zitronenbutter

 

Zu diesem Rezept hat mich Barcalex von alle kochen mit seinem Bärlauchpesto inspiriert und Robert von lamiacucina mit der Polentarolle. Aufgerollt sehen die Gnocchi viel besser aus, als als kleine Kugeln und Pesto drunter- und drüber gemischt.

 

Und natürlich sollte das Rezept schon weit vor Pfingsten online gestellt sein… Wo kriegste denn jetzt noch Bärlauch? Dennoch das Wetter hat uns raus gelockt. Mein Südtiroler und ich haben den nordischen Osten unsicher gemacht. Ein paar schöne Tage rund um Wismar und Schwerin verbracht bei perfektem Wetter und viel Fisch. Und das Rezept passt jetzt hervorragend zum Thema grün bei Uwe sprich highfoodality. (Den entsprechenden Banner bekomme ich gerade nicht heruntergeladen.. folgt.)

 

Vor einiger Zeit hatte ich Innsbruck Bärlauchblätter gekauft. Das ist an sich nichts besonders und doch war ich froh, welchen gefunden zu haben. Ich kaufe genau wie Pilze diese Dinge lieber. Mit Maiglöckchenblättern möchte ich keine Bekanntschaft machen und vertraue beim Bärlauchkauf lieber Kennern als mir selber. Den Rest des Bärlauchs habe ich als Pesto verarbeitet und im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahrt. Wer den Bärläuch nicht so gern hat, kann sehr gut Rucolapesto verwenden. Vor allem jetzt außerhalb der Saison.

 

Für den Teig wollte ich unbedingt einen Versuch machen, diesen glutenfrei und ohne Ei hinzubekommen. Ich habe beides bereits ausprobiert, sprich entweder mit Mehl oder Ei oder beides. Ohne beides ist neu für mich. Nach der Recherche im Internet ging es mir wie so oft. Es gibt gefühlte 5 Millionen Rezepte und am Ende bin ich nicht schlauer, welches ich jetzt machen soll. Auf vielen Blog bzw. von vielen Bloggern wurde das Rezept von Nicole Stich von delicious days nachgekocht. Ihre Gnocchi kommen ganz ohne Mehl aus. Dafür wird Quark genommen. Das klingt sehr lecker. Leider zu Kuhmilchlastig für mich.

 

Das italienische Koch-Buch aus der Montadori Reihe gibt an, dass man pro Kilogramm Kartoffeln 250 g Mehl verwendet. Und nur das – also ohne Ei. Wir haben einen Versuchsteig mit Dinkelmehl zusammengerührt. Mein Südtiroler war überzeugt, dass das perfekte Gnocchi zustande bringen wird. Hm. Also mit dem Mischverhältnis war er, der Teig, nicht knetbar. Mit mehr Mehl wurde es gut formbar aber sehr mehlig im Geschmack. Eigentlich sollten die Italiener ja wissen, was sie da in den Büchern schreiben. Bei uns hat das Rezept nicht gut funktioniert. Wobei sie schon im Text angeben, dass man ein Ei dazugeben soll, wenn es nicht gut klebt. Die Kartoffeln sollen zusätzlich noch warm sein, wenn man sie schält und durch eine Presse drückt. Keinen Mixer oder Passiersieb nehmen, damit werden die Gnocchi nicht leicht und fluffig, sondern klebrig. Alles getan. Verbrannte Finger beim Südtiroler und doch kein befriedigendes Ergebnis.

 

Er hat sie dennoch im heißen Wasser gar ziehen lassen und sie sich mit Bärlauchpesto umhüllt schmecken lassen. Nach der Garung waren sie schon locker und sind ziemlich aufgegangen. Nur eben etwas mehlig im Geschmack.

 

Zeitgleich habe ich mit ein paar Kartoffeln einen gluten- und eifreien Versuch gestartet. Das hat sehr gut funktioniert.

 

 

Glutenfrei

350 g Kartoffeln

50 g Kartoffelstärke

25 g Kichererbsenmehl

Salz

1 Prise Muskat

 

 

Der Teig ließ sich super kneten. Beim nächsten Mal werde ich versuchen das Kichererbsenmehl zu reduzieren. Es schmeckt schon ein wenig nach Bohne. Es klebt super, hat aber eben auch einen Eigengeschmack, der sich allerdings in Verbindung mit dem Pesto relativiert. Aber dennoch. Vielleicht klappt es mit etwas weniger auch.

 

 

Den Kartoffelteig habe ich ca. 30/40 Minuten stehen lassen, so dass die Zutaten zusammen sich gut vermischen und aufquellen konnten. Dann habe ich hitzebeständige Klarsichtfolie, die ich endlich bei der Metro finden konnte, auslegt und etwas Teig darauf ausgerollt.

Wir hatten das Thema vor kurzem schon mal, dass mir bei dem Gedanken an normale Klarsichtfolie und heißes Wasser nicht so wohl war. Andere Köche machen das durchaus. Als Vorschlag der Güte würde ich sagen, jeder entscheidet das für sich und ich nehme die hitzebeständige… :D

 

Darauf habe ich das Pesto hier gestrichen:

Fürs Pesto

50 g Bärlauch

1 Handvoll Sonnenblumenkerne

2-3 EL Sonnenblumenöl

Salz

 

 

Die Rolle kann ich mir auch gut mit Rucola- oder Zitronenmelissepesto vorstellen, wem der Bärlauch zu intensiv oder bereits aus der Saison ist.

 

Jetzt nur noch die Rolle vorsichtig aufrollen und in heißen nicht kochenden Wasser im Topf gar ziehen lassen. Je nach Dicke der Rolle dauert es ungefähr 15-20 Minuten.

 

Dazu gab es bei uns dann nur noch etwas geschmolzene Butter und Zitronenschalenzesten.

 

So entsteht leicht und einfach ein beinahe perfektes Gericht.

Frei von Gluten, Laktose, Eiern, Nüssen, Soja und vegetarisch und dazu vegan, wenn man nicht wie wir geschmolzene Butter dazu isst, sondern einfach ein leckeres Olivenöl drüber träufelt.


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kreative und genussvolle Küche trotz Lebensmittelintoleranzen.

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ISBN 978-3-00-034180-9

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