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Erdäpfelplattelen oder platte Gnocchi frittiert?

 

Leckere Kartoffelplatten

 

Mit echt regionalen Rezepten ist es so eine Sache. Als Zugereiste wird meist die Fähigkeit abgesprochen es überhaupt zubereiten zu können. Geschweige dass es auch noch authentisch schmecken könnte. Mich schreckt das eigentlich nicht, sondern fordert mich heraus. Zum Glück meistens mit dem Ergebnis, dass sogar die Eingeborenen damit leben und vor allem genießen können.

 

In Südtirol gibt es sie eigentlich eher zu Hause oder in Buschenschänken. Oft habe ich sie unterwegs noch nicht gefunden. Aber heute bei uns!

Es war eine reine Restverwertung und sie sind wohl auch entstanden. Es braucht nur einige Zutaten, die meist in den Haushalten verfügbar waren.

 

Ich habe das Rezept ein bisschen für mich umgestellt und Butter, die eigentlich hineingehört weggelassen, sowie Pfeffer und dafür Chiliöl genommen.

 

Eigentlich wollte ich auch auf die Eier verzichten. Aber bisher habe ich mit Gemüsebratlingen, Linsenpuffern oder ähnlichem noch nicht die richtige Bindung gefunden. Also ohne Ei, ohne Mehl, ohne Soja, ohne Milchprodukte. Obwohl ich schon mittelprächtige Ergebnisse mit Kichererbsenmehl, Reismehl oder Flohsamenschalen hinbekommen habe, dennoch fehlt mir noch die Quadratur des Kreises…. Entweder waren die Dinger zu trocken, zerfielen oder nur im warmen Zustand genießbar. Falls jemand die angesprochene Quadratur gefunden hat, bitte mir auch verraten.

 

So werden die Erdäpfelplattelen gemacht:

 

Für 2 Personen 600 g mehlige Kartoffeln kochen und noch heiß pellen. Durch eine Kartoffelpresse drücken und mit 200 g Dinkelmehl, 2-3 gute TL Salz, einen Schluck  Chiliöl und 2 Eier (wenn es dann nicht mehr ganz so heiß ist) zu einem glatten Teig vermischen.

Auf einer bemehlten Arbeitsplatte mit sehr mehligen Händen, sonst klebt der Teig ziemlich, ein Stück des Teiges 3 mm dick ausrollen und rund ausstechen.

Teig zum AusstechenRohe Teiglinge

 

Diese kleinen Plattelen in heißem Öl in der Pfanne von beiden Seiten goldgelb ausbacken.

In der Pfanne schwitzen die Plattelen

Dazu gibt es gekochtes Sauerkraut mit Wachholder und etwas Kümmel, sowie Salz. Und wer es mag, das Sauerkraut mit Mehl oder Stärke etwas andicken. Das ist klassisch in Südtirol, wo es meist sehr sämiges Kraut gibt. :)

 

Wegen der Eier heute also vegetarisch. Probieren könnte man die Platten sicher auch mit Kartoffeln und glutenfreiem Mehl.

Jedenfalls sind sie laktosefrei!

 

 

 


Gemüsecurry oder was gibt der Kühlschrank so her

In der Gemüseschale lagen 2 Wurzeln und eine braune Papiertüte herum. Der Inhalt dieser entpuppte sich als ein gutes Pfund frische grüne Bohnen. Und es gab eine angebrochene Packung Kokosmilch. Rote Currypaste ist sowieso immer vorrätig und Zwiebeln, Knoblauch und Erbsen (aus dem Freezer) sowieso. Mir fehlte dazu nur etwas als „Füllmaterial“ wie Kartoffeln oder Kohl. Kartoffeln kann ich nicht so gut essen. Manchmal vertrage ich sie ganz gut. Meistens nicht. Daher fiel die Entscheidung auf Blumenkohl, den ich in Verbindung mit Curry-Kokos sehr lecker finde. Er nimmt den Geschmack des Currys an und ist nicht mehr so so fad, wie zum Beispiel mit klassischer heller Sauce und Muskat. Als Kind habe ich mir bei den Gelegenheiten so viel Sauce auf den Teller geschaufelt, wie es erstens ging und zweitens der Blumenkohl nicht mehr rausschmeckbar war.

Für dieses Curry habe ich in etwas Sesamöl (Falls Du, wie viele, darauf reagierst, nimm ein für Dich verträgliches Öl) Streifen von weißer Zwiebel, Knoblauch als ganze Zehe und Rote Curry Paste angeschwitzt. Mit Kokosmilch ablöscht und in der Zwischenzeit das restliche Gemüse vorbereitet und mit schmoren lassen bis es fast weich aber noch mit Biss zu essen war. Die grünen Bohne hatte ich vorher blanchiert, fällt mir gerade ein. So war das Gemüse zeitgleich gar.

Ein sehr schnelles leckeres Gericht. Reis passt noch sehr gut dazu, wenn Du eine „Sättigungsbeilage“ brauchst. Das Gemüse bei mir hier sogar in Bio. Die Kokosmilch und Paste nicht. :D. Außerdem recht allergiefreundlich. ohne Gluten, ohne Laktose, ohne Nüsse und Keime, mal von Sesam abgesehen. Und vegan.

 

 

Wer sagt, dass Allergiegeplagte und Veganer nicht lecker essen können? Stimmt gar nicht!


Hähnchen in Rotwein mit Schokolade bzw. Kakao

Fleisch mit Schokolade zu vereinen hat mich schon immer fasziniert. Spätestens seit dem Film Chocolat, wo die Vianne Rocher das Geburtstagsdinner für Armande mit allerhand Schokolade zubereitet. Unter anderem eben als Hauptgang Geflügel mit einer dickflüssigen dunkelbraunen lecker aussehenden Sauce. Das Rezept dafür habe ich schon mehrfach versucht im Internet zu finden. Leider vergebens. Es gibt schon einige Rezepte zu dem Film. Doch das fehlt mir noch. Falls es jemand zur Hand hat, bin ich dankbar wenn ich es bekommen könnte.

Einige Male habe ich zaghafte eigene Versuche gestartet, die nicht so gut gelungen sind. Bis jetzt! Letzte Woche ist mir das Kochbuch „Frankreich Spezialitätenküche“ von h.f. fullmann in die Hände gefallen, wo mich das Gericht Coq au Vin de Bourgogne, macoronis et truffles d’ici sofort angesprochen hat. Beim Rezept lesen ist mir noch nicht aufgefallen, dass dies mein ultimatives Schoko-Huhn-Rezept werden könnte. Diesen Beitrag weiterlesen »


Backofenkartoffeln mit Leinöl und Quark oder Topfen

 

Nach einem ziemlichen kulinarischen Gelage am Gardasee mit anschließendem Schock auf der Waage, geht es bei uns sehr viel vegetarischer zu.

Da kam mir das Paket von Sandra aus Frau Kampis Küche gerade recht. Bei ihrem Blogevent anlässlich des ersten Geburtstags ihres Blogs habe ich eine Flasche Leinöl aus der Lausitz von ihr gewonnen. Darüber habe ich mich super gefreut. Vor allem erst mal, dass ich überhaupt gewonnen habe, was mir nicht oft passiert und zweitens, dass es Leinöl ist. Denn es gehört zu meinen Lieblingsölen. Geschmacklich wie auch gesundheitlich. Leinöl ist eine sehr gute Möglichkeit Omega 3 Fettsäuren aufzunehmen, die auch den Stoffwechsel unterstützen sollen, damit man leichter abnimmt. Ich hoffe es mal und probiere es aus. Und wenn damit die Kilos nicht fliegen, dann habe ich auf jeden Fall doch was in Richtung Gesundheit getan. Bekannt für die Thesen rund ums Leinöl war und ist Dr. Johanna Budwig, die langjährige Forschungen betrieben hat. Wer das auf der Homepage nachlesen möchte hier der Link.

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