Artikel-Schlagworte: „gemüse“
Schaumig Luftig Spargel Möhren Terrine
Extra für Zorra zum Geburtstag. Genauer gesagt zum 7. Bloggeburtstag, zu dem ich herzlich gratuliere. In sieben Jahren ergibt das sehr viel aufgewendete Arbeit und Energie. Danke an dieser Stelle für Deine vielen Posts, auf die ich mich immer wieder aufs Neue freue.
Für den Anlass hat Zorra zum Event „Schaumig und Luftig“ aufgerufen. Da fiel mir sofort eine Gemüseterrine ein, die ich schon als Kind geliebt habe. Es war eins der ersten Rezepte mit denen ich anfing zu kochen. Was mich an dieser Zusammenstellung von Gemüse mit Eiern und Sahne zu fasziniert, weiß ich bis heute nicht. Kaltes Gemüse mit Ei und Sahne. Eigentlich könnte das keinen Hund hinterm Ofen hervorlocken. Und doch! Vielleicht liegt es am großväterlichen Einfluss. Er als Charcutier hat uns von je her mit Pasteten oder Terrinen verwöhnt. Wenn auch eher mit Fleisch als mit Gemüse.
Diese Terrine ist sehr schnell zubereitet und ein schöner Auftakt für ein festliches Geburtstagsessen. Als Vorspeise sieht es klasse aus und macht Appetit auf die vielen leckeren andere Dinge, die da noch kommen. Daher hat Zorra wohl auch zu luftig und schaumig aufgerufen. So kann man ein mehrgäniges Menü genießen. Und spürt es nicht: schaumig luftig ist doch gleich weg. Darin können sich keine Kalorien und Völlegefühle halten.
Der Klassiker dieser Terrine ist die Gemüsekombination von Wurzeln (Möhren), Spinat und Blumenkohl. Das habe ich heute etwas abgewandelt und eine Zweischicht-Versuchung mit Wurzeln und Spargel gemacht. Dazu Kresse in Olivenöl.
Die Formel für die Mischung ist 125g Gemüse mit 100g Sahne und 1 Ei zu vermischen bzw. zu pürieren. Das Gemüse vorher in gesalzenem Wasser kochen. Dann mit den Ei und Sahne sehr fein pürieren und mit Salz abschmecken. Das ist alles.
Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Eine ofenfeste Form mit hitzebeständiger Folie auskleiden. Eine Kuchenkastenform geht prima dafür. Als Folie nehme ich meist Bratschlauchfolie, wobei die an einigen Stellen doofe Falten schlägt. Es müsste für den Profibereich meine ich Folien geben, die soviel Hitze vertragen, dass man sie unbesorgt in den Ofen schieben kann. Alufolie habe ich mal probiert. Lass lieber die Finger davon. Danach schmeckte es leicht metallisch.
Wenn die Form gut ausgekleidet ist, die Gemüsemasse in Schichten einfüllen.
Den Ofen auf Unterhitze umstellen. Die Form in eine größere Auflaufform oder ein tiefes Backblech stellen und Wasser hineingießen. So kann die Terrine im Wasserbad schonend garen. Das Wasser sollte dabei nicht mehr als 80°C erreichen. Sonst entstehen großporige Blasen, die dem Geschmack nichts anhaben, aber unschön ausschauen.
Ungefähr 1-1,5 Stunden braucht die Terrine um gar zu werden. Vor dem Raussnehmen aus dem Ofen mit einem Holzstäbchen hineinpieksen. Wenn nichts kleben bleibt ist die Terrine fertig.
Abkühlen lassen und erst im kalten Zustand die Folie entfernen und anschneiden.
Die Kresse habe ich sehr fein geschnitten und mit etwas Olivenöl vermengt. Anschließend über die Terrine geträufelt.
Lecker und glutenfrei. Wenn Du laktosefreie Sahne nimmst, auch laktosefrei und vegetarisch.
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Riso di Venere mit Spargel und San Daniele Schinken
Endlich der heimische Spargel lässt sich wieder blicken. In der letzten Woche waren wir essen, wo es eine Kombination aus eben diesem Reis mit Spargel, Schaum und Flusskrebsen gab. Das gefiel mir richtig gut. Wobei wir statt Flusskrebsen lieber eine Versuchung mit San Daniele Schinken machen wollten. Ein halb traditionelles Gericht neu umgesetzt sozusagen.
Eine schnelle Küche ist es mit dem Reis nicht. Lt. Angaben auf der Packung benötigt er 40 Minuten Kochzeit. Bei mir war es eher länger und so richtig bissfest war er am Ende immer noch. Aber es lohnt sich. Der Reis hat ein ganz anderes Aroma als die normalen Risotto-„Reise“. Genau kann ich es nicht beschreiben. Ein wenig erdiger vielleicht.
Verarbeitet habe ich ihn klassisch. Eine halbe Zwiebel sehr fein geschnitten und in etwas Öl im Topf angeschwitzt, dazu eine Tasse Reis gegeben, diesen mit schwitzen lassen und dann mit Gemüsebrühe fatto a casa abgelöscht. Nach einer Weile mit etwas Prosecco mehr Geschmack hineingegeben und immer wieder etwas Brühe. Mein Eindruck ist, dass der Riso di Venere mehr Flüssigkeit braucht als andere. In der Zwischenzeit hatte ich den Spargel schon bissfest in Salzwasser gekocht und dann ab und an in den Risotto etwas von dem Spargelwasser hingeschüttet. Ganz zum Schluss wurde er mit etwas Fleur de Sel abgeschmeckt. Auf diese Art gekocht ist er sogar vegan, laktosefrei und glutenfrei.
Am Schluss war es nicht mehr ganz so. Wobei auf Schinken bzw. Sachen vom Schwein verzichte ich. Das war für die Anderen und die Optik. :D
Den San Daniele in einer Pfanne knusprig anbraten. Und schon ist fast alles gemacht.
Den Schaum, den ich so gern gehabt hätte, gab es nur auf den ersten Fotos, er war sehr instabil. Ich denke es liegt daran, dass ich keine Milch verwendet habe, die ich nicht vertrage, sondern etwas Spargelwasser, Sahne und Brühe. Sahne kann ich ohne weitere Probleme ganz gut essen. Es schäumt nur nicht. Mit Kokosmilch habe ich ganz gute Schaumschläger-Ergebnisse bekommen. Kann mir jemand einen Tipp geben??
Also ohne Schinken ist es vegetarisch, ohne Schaum vegan. Ich habe es in allen Variationen probiert, sogar mit einem Fitzelchen Schinken und es hat mir besser geschmeckt als mit den Flusskrebsen. Die sind für mich durch den Spargelgeschmack untergegangen. Dazu kam, dass der Restaurantriso sehr scharf abgeschmeckt war und so nach dem dritten Bissen nur mehr scharf schmeckte und dabei den Spargel und Krebse komplett zunichte machte. Das war schade. Meine Risotto habe ich nicht mehr Chili oder Pfeffer gemacht, das passte super.
Die Spargelzeit hat begonnen. Ran die Töpfe! :D

1 Tasse Riso di Venere
1 EL Olivenöl zum Anbraten
½ Zwiebel sehr fein geschnitten
Gemüsebrühe
Prosecco
Spargelwasser
Wasser
Beschreibung, wie der Reis gekocht wird s.o.
je 250 g Spargel grün und weiß schälen in Stücke schneiden und in Salzwasser bissfest dünsten.
Für die Sauce etwas von dem Spargelwasser mit Sahne mischen, salzen pfeffern nach Geschmack. Dazu ein Stückchen Lauchzwiebeln im Ganzen gelassen. In einem Topf aufkochen lassen, die Zwiebel rausfischen und etwas gehackte Petersilie unterrühren
Versuchen das Ganze mit einem Mixer aufzuschäumen. Wie oben schon gesagt, denke ich, wenn man statt Sahne Mich, z.B. laktosefreie verwendet, dann könnte es besser gehen. So wird es eher eine Sauce, die man lieber mit Stärkemehl bindet.
In einer Pfanne mit einem Tropfen Öl den Schinken kurz von beiden Seiten anbraten.
Alles anrichten mit Petersilie bestreuen und genießen.
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Indisch angehauchter Linsentopf zum neuen Jahr
Wie können denn Linsen indisch angehaucht sein? Nun es geht. Diese hier sind nach einem Rezept von einem englischen Freund mit indischen Wurzeln. Er ist aber schon so lange in Europa, dass man echt von Fusionküche oder the Uk meets India sprechen kann.
Mein Italiener liebt Linsen dermaßen, dass er sie unglaublich oft isst. Sie gewissermaßen täglich verdrücken könnte. Wir müssten eigentlich in Geld schwimmen. Es heißt doch, wenn man Silvester oder am Neujahrstag Linsen isst, bekommt man auch so viel Geld. Bei uns gehen pro Jahr so 10-15 Kilogramm Linsen weg. Das kann man in Geld doch gar nicht mehr ermessen. Vielleicht essen wir die falschen… ?
Im neuen Jahr werde ich mal andere kaufen und ausprobieren… Diesen Beitrag weiterlesen »
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Puntarelle Vanille Spaghetti
Vorgestern habe ich schon über meine Neuentdeckung Puntarelle berichtet. Und will mich jetzt nicht wiederholen. Es waren aber noch welche übrig, so dass ich jetzt zwingend in die Resteverwertung gehen musste.
Und bei mir hat Resteverwertung meist was mit Nudeln zu tun ;-) Wahrscheinlich war ich mal selber Italiener. Meinen Liebsten habe ich mir auch schon danach ausgesucht. Er kommt aus Norditalien.
Jedenfalls sind Nudeln das Allheilmittel, wenn es zügig gehen muss, wenn man sich ganz schnell glücklicher fühlen möchte oder auch für uns Allergiegeplagte eine tolle Sache.
Mittlerweile gibt es Nudeln beinahe in jeder Ausführung: Mit hellem oder dunklem Mehl, Dinkel, Kamut, Soja, Reis, glutenfrei usw. usf.
Ich verwende meist helle Dinkelnudeln aus Oberkulmer Rotkorn – das klingt vielleicht komisch, aber das ist eine alte Dinkelsorte, wo keine Weizengene eingekreuzt sind und die Nudeln vertrage ich sehr gut. Viele sagen, dass man bei Weizenallergie auch kein Dinkel verträgt – nun ich schon. Aber wie schon gesagt, es gibt Nudeln in jeglicher Ausführung, das sicher alle ihre speziellen Nudeln finden.
Wobei ich mir bei Vollkornnudeln nicht so sicher wäre… Die haben doch einen extremen Eigengeschmack. Mir sind sie eigentlich zu unlecker.
Zu Nudeln passen die Puntarelle wunderbar. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Ratatouille Crepes et Sauce de Vin oder auch Pfannkuchen mit Weinsauce
Ich sage es gleich vorweg. Bei diesem Rezept bin ich von meinem Grundsatz abgewichen keine Hühnereier zu verwenden. Crepes „ohne“ sind einfach bisher von mir nicht so dünn geworden. Normale Pfannkuchen ohne kein Problem.
Dafür ist der Rest eine echte Allergie-Alternative zu den normalen Zubereitungsmethoden.
Ich wollte gern beim Event: Mittelmeerküche Französisch mitmachen, so dass ich was echt französisches brauchte.
Als erstes fiel mir Ratatouille ein zu machen und dann Crepes. Beim zweiten Überlegen dachte ich mir: warum nicht zusammen? Mal was anderes.
Zuerst habe ich den Teig angerührt Diesen Beitrag weiterlesen »
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