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Churros mit heißer Schokoladen-Tunke

Dies ist mein zweiter Beitrag zu Heikes Tunke-Event bei Zorra. So zum Endspurt bin ich mit dabei. Gemacht habe ich die Churros schon vor ein paar Tagen, allerdings, deswegen war es hier auch ruhiger, ist mein Computer so in die Jahre und Anfälligkeiten gekommen. Er ist schlicht ausgefallen und erholt sich nur schwer. Ich werde hoffentlich bis zum Ende der Woche einen neuen endlich wieder haben und endlich alles ohne Probleme damit machen können. Aber genug der Nörgelei.

Es gibt wesentlich angenehmere Dinge! Wie diese Churros zum Beispiel. Ich habe das erste Mal Churros in meinem Leben vor Jahren auf einem Markt in Spanien kennengelernt und mich spontan verliebt. Es gibt Churros und Porros. Wobei die Porros dicker sind.

Selber gemacht habe ich sie bisher nicht, aber ich finde sie passen einfach gut zum Thema Tunken. Und schmecken so wunderbar am Sonntagmorgen etwas später, wenn man sich noch etwas faul aus dem Bett räkelt. Noch nicht viel Lust hat, was zu tun und sich mit leckeren Sachen wieder ins Bett verziehen möchte.

 

Ich habe gelesen, dass Churros ihren Ursprung in Madrid haben sollen. Wo man sich gern nach durchtanzter oder auch das ein oder andere Mal durchzechter Nacht zum Ende am Morgen die Churros schmecken lässt. Begleitet von heißer sämiger Schokolade, die ursprünglich, wie in Italien ohne Milch zubereitet wird. Für Kuhmilchallergiker wie mich ein echtes Geschenk. Und ohne Gluten auch noch. Heute wird die Schokolade meist jedoch mit Milch und Schokolade zubereitet, die man in kleinen Blöcken kaufen kann.

Böse Zungen behaupten Churros seien überhaupt nur erfunden, um die Schokolade auf tunken zu können. Mir ist es einerlei. Mir schmeckt beides. Und zusammen ist es beinahe unschlagbar.

 

Ich habe immer wieder gehört, dass Churros aus Brandteig mit Eiern und Butter gemacht werden. Im Original soll es allerdings nur Mehl,

Wasser und Salz sein, was man in einem Kochtopf zu einem Teig vermengt. Für mich passt es so besser. Erstens hat man genug Öl durch das Frittieren und zum anderen spare ich gern mit Eiern. So gesehen bekommt man auf die schnelle das Ganz sogar vegan hin.

 

Rezept

350 ml Wasser mit einer Prise Salz aufkochen. 175 g Dinkelmehl dazu geben und mit einem Holzlöffel solange glatt führen und umrühren bis der Teig sich als Kloß vom Boden löst. Je nach Konsistenz ein bisschen mehr Mehl oder Wasser nehmen. Der Teig soll knetbar und glatt sein.

 

In eine Spritztülle füllen und ca. 15 cm lange Churros spritzen. In 170-180 Grad heißem Öl frittieren bis sie außen knusprig und innen noch soft sind. Beim Frittieren spritzt der Teig manchmal gewaltig. Mein Südtiroler kann ein Liedchen davon singen. Er hat sich beim „Topfgucken“ ein paar Brandblasen zugezogen. Zum Glück nicht im Gesicht, aber Vorsicht ist geboten.

 

Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

 

In der Zwischenzeit die Schokolade zubereiten. Wasser im Topf kochen. Eine Minimenge Salz dazugeben und mit Kakao nach Geschmack verrühren. Maisstärke in kaltem Wasser anrühren und in den Kakao geben. Soviel, dass die Schokolade ganz sämig ist. Vom Geschmack ist sie bitter und schmeckt ursprünglich.

 

Und dann kommt der Moment: Churros in Schokolade getrunkt!

Weihnachtlicher Gewürzmokka als Seelenwärmer

Diesen Gewürzkaffee mache ich sehr sehr gern in der Adventszeit. Er tröstet mich darüber hinweg, dass ich Kekse nicht gut vertragen kann. Obwohl ich sie schon mit allen Finessen versuche zu backen. Das heißt für meine persönlichen Kekse, verzichte ich auf Eier, Weizenmehl, Butter, irgendwelche Milchprodukte, Nüsse, Früchte, Zucker, eben auf beinahe alles was Plätzchen in der Weihnachtszeit ausmachen.

Und doch immer das Gleiche! Der erste schmeckt mir super, dann noch vorsichtig ein zweiter probiert und aus! Die altbekannten Symptome schlagen zu. Voll blöd!

Dieser Mokka hingegen ist immer der wahre Genuss für mich ohne Reue. Diesen Beitrag weiterlesen »

Backen für den Genuss – Gastbeitrag von Mellie

Wie ich ja schon in meinem ersten Post erwähnte, bin ich keine gute Köchin. Und genauso wenig eine gute Bäckerin. Was ich aber gut kann, ist meinen geliebten Brotbackautomaten mit gesunden Zutaten füllen, die richtigen Knöpfe drücken und ein leckeres Brot herausholen.
Für mich ist der Brotbackautomat nicht mehr wegzudenken. Zum einen bekommt man ein Brot, bei dem man genau weiß, was Gutes drin ist und zum anderen ist er bequem und praktisch. Meist programmiere ich ihn so, dass morgens zum Aufstehen das Brot fertig ist und ich mit einem Duft nach frischem Brot geweckt – herrlich!
Hier mein Lieblingsrezept, das man aber frei abwandlen kann:

Grüner Spargel mit pochierten Wachteleiern

Wie passt grüner Spargel mit Wachteleiern zusammen? Diese Frage hat sich mir eigentlich nie wirklich gestellt. Und doch bin ich vor einiger Zeit in Italien, genauer gesagt, in Viareggio zielsicher in ein ziemlich teures Restaurant gestolpert. Aber es war nicht nur teuer. Nein, es war ausgezeichnet. In der Toskana kann man bekanntermaßen so richtig gut essen und schlemmen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kaffeebutter

Beim Kaffeekochen ist die Idee entstanden, diesen Geschmack und diesen Duft mit frischen Zutaten zu kombinieren.
Als Allzweckwaffe ganz schnell zur Hand zu haben, um mal die Sauce raffinierter zu gestalten oder den Auflauf mit der Extranote zu kreiern. Selbst aufs Brot super.
Zum Frühstück wenns mal schnell gehen soll. Kaffee aufs Brot. Quick and Easy.

Kaffeebutter ist wundervoll aromatisch – auch wenn es eigentlich nur Butterschmalz ist, denn die Molke wird aus der geschmolzenen Butter entfernt. Wie dem auch sei, sie ist ideal als Brotaufstrich und auch zum Braten von Geflügelfleisch bestens geeignet. Und es duftet beim Braten so wunderbar…

Rezept

  1. 100 g Butter in einer Pfanne erhitzen und die Molke entfernen.
  2. 1 Vanilleschote auskratzen und das Mark mit 1 EL Kaffeemehl zum heißen Butterschmalz geben.
  3. Alles kurz aufschäumen und dann durch ein sehr feines Sieb streichen.
  4. Die heiße Butter in ein kleines Porzellan-Töpfchen mit Deckel füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
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