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Backen für den Genuss – Gastbeitrag von Mellie

Wie ich ja schon in meinem ersten Post erwähnte, bin ich keine gute Köchin. Und genauso wenig eine gute Bäckerin. Was ich aber gut kann, ist meinen geliebten Brotbackautomaten mit gesunden Zutaten füllen, die richtigen Knöpfe drücken und ein leckeres Brot herausholen.
Für mich ist der Brotbackautomat nicht mehr wegzudenken. Zum einen bekommt man ein Brot, bei dem man genau weiß, was Gutes drin ist und zum anderen ist er bequem und praktisch. Meist programmiere ich ihn so, dass morgens zum Aufstehen das Brot fertig ist und ich mit einem Duft nach frischem Brot geweckt – herrlich!
Hier mein Lieblingsrezept, das man aber frei abwandlen kann:

Brot ohne Hefe

Zu diesem Rezept hat mich meine Freundin Marlies inspiriert. Sie verträgt keine Backhefen und hat unzählige Male herumexperimentiert Brot eben ohne Hefe zu backen und dabei nicht immer den totalen Sauerteiggeschmack zu haben.

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Kaffeebutter

Beim Kaffeekochen ist die Idee entstanden, diesen Geschmack und diesen Duft mit frischen Zutaten zu kombinieren.
Als Allzweckwaffe ganz schnell zur Hand zu haben, um mal die Sauce raffinierter zu gestalten oder den Auflauf mit der Extranote zu kreiern. Selbst aufs Brot super.
Zum Frühstück wenns mal schnell gehen soll. Kaffee aufs Brot. Quick and Easy.

Kaffeebutter ist wundervoll aromatisch – auch wenn es eigentlich nur Butterschmalz ist, denn die Molke wird aus der geschmolzenen Butter entfernt. Wie dem auch sei, sie ist ideal als Brotaufstrich und auch zum Braten von Geflügelfleisch bestens geeignet. Und es duftet beim Braten so wunderbar…

Rezept

  1. 100 g Butter in einer Pfanne erhitzen und die Molke entfernen.
  2. 1 Vanilleschote auskratzen und das Mark mit 1 EL Kaffeemehl zum heißen Butterschmalz geben.
  3. Alles kurz aufschäumen und dann durch ein sehr feines Sieb streichen.
  4. Die heiße Butter in ein kleines Porzellan-Töpfchen mit Deckel füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Brot in der süssen Variante

 

Meine Großmutter hat immer so ein unvergleichliches Hefebrot gebacken. Es roch so gut nach Hefe und so süß. Sie hat es mir einige Male gezeigt, wie es geht, aber so manchesmal ist es mir nicht gelungen.

Und  jetzt noch unter den verschärften Allergiebedingungen, dachte ich mir, kann es gar nichts mehr werden. Ich wollte mal wieder den leckeren Geschmack und so habe ich diese Tage meine Bedenken beiseite geworfen und das Motto auf den Lippen: ran an die Hefe und los!

Und es ist wunderbar geworden. Meine Oma würde es lieben. Durch den Rohrohrzucker ist es sogar besser als durch den „normalen“ weissen. Es wird irgendwie karamelliger.

Für die, die keine Hefe wollen oder mögen, kann man auch ein Päckchen Backpulver verwenden und zwei Teelöffel Obstessig. Durch den Essig gibt es eine „hefeartige“ Konstistenz, die sehr an echte Hefebrote erinnert.

Und wenn Du den Zucker ganz weglassen willst, hast Du mit dem Rührteig eine wunderbare Alternative zum Hefebrot. Geschmacklich geht es in die Toastbrot-Richtung.

 

Rezept

1 Würfel Hefe (25g) oder 1 Päckchen Backpulver (plus zusätzlich 2 TL Essig)
300 ml Kokosmilch
100 g geschmolzene Butter oder Margarine
200 g Zucker
1 Prise Salz
500 g Mehl (ich verwende immer Dinkelmehl, es kann aber auch die glutenfreie Variante sein)

Die Hefe mit der Kokosmilch, der geschmolzenen (und wieder lauwarm gewordenen Butter) mischen. Zucker, Salz und Mehl hineinrühren.

Die Teigschüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunden stehen und gehen lassen.
Mit einem Holzlöffel gut durchrühren und nochmal ca. 30 Minuten in Ruhe lassen. Dann in eine ausgefettete Kastenform geben und im Ofen (Umluft) bei 160°C ca. 50 Minuten backen.

Die Backpulverversion geht natürlich sehr viel schneller, weil sie nicht „gehen“ braucht.

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