Antipasti
Antipasti oder Tapas mache ich immer wieder gern. Sie sind so schnell zu zaubern und die meisten Leute denken, man hat ewig in der Küche gestanden und geschnippelt und gebrutzelt.
Dabei geht es bequem und schnell und es lassen sich aus ihnen auch der eine oder andere leckere Snack zaubern. Doch häufig nehme ich sie einfach als das, was sie sind: Vorspeisen.
In Deutschland ist es ja gar nicht so üblich, jenseits eines Restaurants eine Vorspeise zu reichen. Wahrscheinlich durch meinen französischen Großvater und meinen italienischen Mann bin ich persönlich sehr „Antipasti“-geprägt.
Speziell wenn sich Gäste bei uns anmelden, dann fange ich schon tags zuvor an, viele dieser leckeren kleinen Appetitanreger herzustellen. Denn sie sollen noch eine Spur leckerer werden als sonst. Manche von ihnen sind so simpel in der Zubereitung, dass es kaum zu glauben ist, wie wundervoll sie schmecken. Wichtig bei Antipasti ist für mich, dass ich die meisten von ihnen unbedingt über Nacht im Kühlschrank ruhen lasse, damit sich ihre Aromen so richtig entfalten können. Und natürlich sollten sie immer aus besonders guten Zutaten hergestellt werden, schließlich soll sich die Mühe ja auch lohnen.
Und noch ein Tipp: einfach viele verschiedenen Antipasti in einen Picknick-Korb packen, ein leckeres Brot dazu, Teller, Gläser und Besteck. Dazu ein Fläschchen Prosecco oder einen leichten Wein und damit mit Freunden an den nächsten See geschlendert… herrlich.
Und wenn noch was übrig bleiben sollte, was meist nicht der Fall ist, dann kann man die Reste in einem Brot verbacken, auf eine Pizza legen, gut zu Nudeln kombinieren oder einfach nochmal herrlich schlemmen.
Meine leckersten Antipasti – Rezepte:
Grüner Spargel mit pochierten Wachteleiern
Lachs-Melone Häppchen zum Aperitif
Mozzarella auf Zitronenblättern
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