Archiv für die Kategorie „suppe“

Grün weisse Bohnensuppe – vegan

Bergfex Verköstigung mit grün weißer Bohnensuppe

noch mehr suppe

 

Mich haben sie einfach zu Hause gelassen und ich muss sie auch noch bekochen   !

 

Was gemein klingt, war gar nicht so. Ich bin freiwillig in der Bergwohnung geblieben und habe wunderbar gern die Suppe gekocht. So wie es sich auf’m Berg gehört auf einem Holzherd, wo die Suppe über Stunden simmern kann. Und glaub es oder auch nicht: ich finde Essen, das auf dem Holzofen gekocht wurde, schmeckt irgendwie besser.

 

So habe ich das Suppe kochen doppelt genossen und während die anderen an den zugegebenen schönen sonnigen Tag rumgelaufen sind, habe ich entspannt beim Kochen, Lesen eines guten Buches und einer schönen Tasse Tee…

 

So wird die Suppe gemacht. Die übrigens, wenn du den Sellerie weglässt, frei von den Allergenen 14 ist und vegan auch noch….

 

 

500 g weiße Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen und mit 2 Zweigen Thymian ohne Salz kochen bis sie weich sind.

eingeweichte bohnen

Einen Gemüsefond aus 3 Karotten, ½ Sellerieknolle (wenn du sie nicht für Sellerie-Allergiker zubereitest), 3 Stängel Petersilie, ½ Stange Porree, ½ Gemüsezwiebel, 1 l Wasser und 1 TL Salz zubereiten. Das Gemüse lange vor sich hin simmern lassen bis der Fond einen so richtig schönen Geschmack hat.

Gemüsebrühe

Suppenzubereitung

 

1 Gemüsezwiebel in kleinen Stücken in 1 El Olivenöl andünsten

500 g grüne Bohnen (1 ca. 1cm großen Stücken) dazu geben und 500 g geschälte Tomaten. Dazu 2 große Gläser Gemüsefond. Die Mischung 40 Minuten köcheln lassen.

 

Die Hälfte der weißen Bohnen pürieren und zusammen mit den restlichen Bohnen in die Suppe geben. Mit Salz, frischem Thymian ggfs. Chili- und Paprikapulver abschmecken.

 

Dazu schmeckt pfeffriges Olivenöl wunderbar. Und wenn du möchtest, kannst du Croutons mit Knoblauch dazu servieren (dann ggfs. nicht mehr glutenfrei) und Pecorino (du ahnst es schon…. nicht mehr vegan und milchfrei)…

Bergfexsuppe

Mahlzeit! Und unter uns: die Suppe schmeckt nicht nur auf’m Berg!

Spargel, Spargel, Spargel

Bei Spargel brauche ich eigentlich keinen großen Schnickschnack und dennoch habe ich immer wieder den Zwang neues auszuprobieren und zu verändern, so dass sich hier schon einige Rezepte tummeln.

Wer noch Inspiration braucht, hier eine Auswahl an Spargelgerichten.

Grüner Spargel mit pochierten Wachteleiern (klick) vegetarisch

gruener_spargel_295

Spargel mit Hühnerfrikassee (klick)

hühnerfrikassee

Spargel mit Lachs (klick)

Spargel mit Lachs

Riso di Venere mit Spargel und San Daniele Schinken (klick)

Sternemenue mit Spargel und Reis

Spargel mit Senfsauce und Granatapfelkernen (klick) vegan

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Spargel mit Hirsch und Kresse (klick)

spargel

Spargel mit Bozner Sauce (klick) vegetarisch

Bozner Sauce zu Spargel

Spargel-Möhren-Terrine (klick) vegetarisch

Gemüseterrine schaumig luftig

Spargel-Kresse-Süppchen (klick) vegan

spargel brunnenkresse suppe

Spargelmousse (klick) vegetarisch auf Wunsch

Spargel mit Lamm

Advent, Advent, ein bis vier Lichtlein brenn(t)en und das bei Bohnensuppe

In den vergangenen Monaten wurde bei uns nicht viel gekocht. Und wenn dann schnelle Dinge, die nicht so aufregend waren, so dass sie für den Blog einfach zu profan oder schon mehrfach angesprochen waren.

 

Der Sommer war aufregend. Es gab und gibt noch immer viel zu tun. Wir waren viel unterwegs und haben sehr viel auswärts gegessen. Was nicht immer ein Vorteil und Genuss für mich ist, sei aber nur am Rande erwähnt.

 

Und ich habe nicht das Gefühl, dass wir in weniger als zwei Wochen Weihnachten haben. Was wohl auch daran liegt, dass wir vor ca. 14 Tagen in Positano zur Hochzeit eingeladen waren.

 

Es war wundervoll! Das Wetter für Ende November perfekt. Ein paar Mutige sind sogar ins Meer zum Baden gesprungen. Man konnte bequem und ohne zu frieren im T-Shirt in der Sonne sitzen. Einfach herrlich! So lasse ich mir die Winterzeit schon eher gefallen.

 

Am Vorabend der Hochzeit haben im großen Kreis ein typisches Gericht gegessen, das durch seine Einfachheit besticht und dazu wenig Allergene beherbergt, vegan ist und einfach warm ums Herz macht. So ein Bohneneintopf ist was für kalte Wintertage auf der Couch, gepaart mit einem großen Becher Tee.

 

Eigentlich hätte die Suppe perfekt zu dem Weihnachtsklassiker „Single Bells“ gepasst. Das ist jedes Jahr wieder meine Einstimmung in die Weihnachtszeit. In diesem Jahr ist es am 13. Dezember soweit:

Der Film läuft auf ORF1 um 22.00 Uhr. Wer die Österreicher nicht empfängt muss bis zum 26.12. warten wo er auf 3sat um 16.05 läuft.

 

Die Suppe ist sehr einfach zu machen. Es dauert nur durch die Bohnen, wenn man sie nicht aus der Dose verwendet, etwas länger, da sie über Nacht eingeweicht werden. Ansonsten geht es recht schnell und einfach:

In einem großen Topf fein gewürfelte Karotten mit Knoblauch und etwas Zwiebel in Öl anrösten. Du kannst auch ein klassisches Sofritto mit Sellerie, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch machen. Ich lasse Sellerie immer weg. Dann alles mit Wasser ablöschen, Majoran und Thymian dazu geben und die Bohnen so lange köcheln bis sie ziemlich weich sind. Nach Geschmack salzen und weiter vor sich in simmern lassen. So sieht es aus, wenn die Bohnen beinahe weich und gekocht sind, der Kohl aber noch fehlt.

 

Die Friarielli oder Cime di Rape oder Spargelkohl von den groben Stengeln zupfen, grob rupfen,mit Wasser spülen und nur wenig abtropfen lassen.

In einer Pfanne Öl, Knoblauch und Chili anrösten und den Kohl dazugeben. Anschmoren und mit einem Deckel abdecken. So lange simmern lassen bis der Kohl beinahe fertig ist.

So sieht der Kohl nach dem Ölbad aus:

Die Blätter etwas kleiner schneiden und in die Suppe geben. Alles nochmal aufkochen.

 

Perfekt wird der Eintopf wenn man ihn mit sehr gutem leicht pfeffrigen Olivenöl beträufelt und geriebenen Parmesan oder Pecorino drüberstreut. Himmlisch! Probiere das Rezept auf jeden Fall, wenn Dir dieser Kohl über den Weg läuft! :D

Und überhaupt ist Cime di Rapa auf Pizza mit Salsiccia auch was ganz herrliches. Leider sind uns die Fotos so missglückt, dass ich es noch mal machen muss, was aber so gar nicht schade ist…

Spargel Kresse Suppe

 

Restverwertung at it’s best. Das Foto sieht nicht so schön aus. Es war schon spät und das Tageslicht reichte nicht mehr für ein besseres.

Passt dafür perfekt in Heikes Blogevent Ugly Food, den sie jetzt auf allgemeinen Bloggerwunsch als Dauerevent gelassen hat. Das gefällt nicht nur mir. Es gibt so viele leckere Gerichte, die es sonst nicht in die Veröffentlichung schaffen. So wie dieses eben.

Resteverwertung deshalb, weil ich eine Handvoll Kresse bzw. Cresione haben wollte. Ich weiß gar nicht genau wie diese Kresse auf deutsch heisst. Aber ich mag sie sehr gern und es gibt sie nicht lang im Jahr. Nur kurz im Frühling ist die Saison. Eine Handvoll ist keine echte Maßeinheit. Mir kommt vor, dass es Marktverkäufer gibt, die eine ausgemachte 1 Kilo Handvoll greifen können.Es war trotz eines großen Salats noch was über.

Und es gab Spargel am Tag zuvor. Das Wasser, in dem Spargel kochte, als das Spargelwasser habe ich aufbewahrt. Ebenso 3-4 Stangen Spargel. Es eignet sich gut für eine Spargelsuppe. Dieses Wasser habe ich im Topf erhitzt und mit etwas  Sahne (Du kannst auch laktosefreie Sahne oder Sojamilch oder Hirsemilch oder Mandelmilch, ganz nach Geschmack und/oder Unverträglichkeiten nehmen) verlängert. Spargelwasser, Sahne und Spargel (in kleine Stücken geschnitten) aufkochen lassen und mit Salz und etwas Chili abgeschmeckt. Etwas Mais-Stärkemehl in kaltem Wasser angerührt und die Sauce sämig angedickt. Nochmal aufkochen lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert.

Die Kresse grob gehackt und ganz zum Schluss untergehoben. In Tellern anrichten und einen kleinen Klacks Sahne und gehackte Kresse darüber streuen.

Auf dem Foto sieht es viel grüner aus als es in Natura war. Die Suppe ist sehr lecker, schnell und einfach zu machen. Und wir lieben diese Art von schneller Suppe, die irre schnell zusammen gerührt ist. Da brauchst gar nicht mehr zur Tüte greifen. Diese steht in Puncto Schnelligkeit dieser in nix nach. Doch der Geschmack schlägt sie in Längen.

Dabei ist sie glutenfrei, je nach Sahne laktosefrei und wenn Du eine Getreidemilch, wie Hirsemilch oder Reismilch verwendest, zusätzlich vegan und Soja frei.

 

Fischsuppe, die eigentlich Zarzuela werden wollte.

 

Vor Jahren habe ich in Spanien in einem Dorf in den Bergen (nicht weit vom Meer entfernt) Fischsuppe serviert bekommen. Zarzuela um genau zu sein. Mir war Zarzuela zu dieser Zeit nicht als Suppe, sondern eher als die Bezeichnung für Musik bekannt. Welche genau damit gemeint war, habe ich erst heute im Internet genauer erforscht. Bei Wikipedia ist zu lesen, dass Zarzuela eine Art spanisches Musiktheater bezeichnet ähnlich unserer Operette. Diesen Beitrag weiterlesen »

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