Archiv für die Kategorie „suppe“
Spargel Kresse Suppe
Restverwertung at it’s best. Das Foto sieht nicht so schön aus. Es war schon spät und das Tageslicht reichte nicht mehr für ein besseres.
Passt dafür perfekt in Heikes Blogevent Ugly Food, den sie jetzt auf allgemeinen Bloggerwunsch als Dauerevent gelassen hat. Das gefällt nicht nur mir. Es gibt so viele leckere Gerichte, die es sonst nicht in die Veröffentlichung schaffen. So wie dieses eben.
Resteverwertung deshalb, weil ich eine Handvoll Kresse bzw. Cresione haben wollte. Ich weiß gar nicht genau wie diese Kresse auf deutsch heisst. Aber ich mag sie sehr gern und es gibt sie nicht lang im Jahr. Nur kurz im Frühling ist die Saison. Eine Handvoll ist keine echte Maßeinheit. Mir kommt vor, dass es Marktverkäufer gibt, die eine ausgemachte 1 Kilo Handvoll greifen können.Es war trotz eines großen Salats noch was über.
Und es gab Spargel am Tag zuvor. Das Wasser, in dem Spargel kochte, als das Spargelwasser habe ich aufbewahrt. Ebenso 3-4 Stangen Spargel. Es eignet sich gut für eine Spargelsuppe. Dieses Wasser habe ich im Topf erhitzt und mit etwas Sahne (Du kannst auch laktosefreie Sahne oder Sojamilch oder Hirsemilch oder Mandelmilch, ganz nach Geschmack und/oder Unverträglichkeiten nehmen) verlängert. Spargelwasser, Sahne und Spargel (in kleine Stücken geschnitten) aufkochen lassen und mit Salz und etwas Chili abgeschmeckt. Etwas Mais-Stärkemehl in kaltem Wasser angerührt und die Sauce sämig angedickt. Nochmal aufkochen lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert.
Die Kresse grob gehackt und ganz zum Schluss untergehoben. In Tellern anrichten und einen kleinen Klacks Sahne und gehackte Kresse darüber streuen.
Auf dem Foto sieht es viel grüner aus als es in Natura war. Die Suppe ist sehr lecker, schnell und einfach zu machen. Und wir lieben diese Art von schneller Suppe, die irre schnell zusammen gerührt ist. Da brauchst gar nicht mehr zur Tüte greifen. Diese steht in Puncto Schnelligkeit dieser in nix nach. Doch der Geschmack schlägt sie in Längen.
Dabei ist sie glutenfrei, je nach Sahne laktosefrei und wenn Du eine Getreidemilch, wie Hirsemilch oder Reismilch verwendest, zusätzlich vegan und Soja frei.
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Fischsuppe, die eigentlich Zarzuela werden wollte.
Vor Jahren habe ich in Spanien in einem Dorf in den Bergen (nicht weit vom Meer entfernt) Fischsuppe serviert bekommen. Zarzuela um genau zu sein. Mir war Zarzuela zu dieser Zeit nicht als Suppe, sondern eher als die Bezeichnung für Musik bekannt. Welche genau damit gemeint war, habe ich erst heute im Internet genauer erforscht. Bei Wikipedia ist zu lesen, dass Zarzuela eine Art spanisches Musiktheater bezeichnet ähnlich unserer Operette. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Bouillabaisse nach meinem Großvater
Früher wurde die „echte“ Bouillabaisse am Strand von den Fischern beim Netze knoten und entwirren gekocht. Mit den Resten des Fangs und gleich vor Ort mit Meerwasser. Der Topf kochte und sprudelte so vor sich hin, während die Männer am Strand sitzend die Netze pulten. Nach getaner Arbeit war die Suppe fertig und sorgte, neben den Gesprächen, für weitere Seelenwärme. Damals kamen immer Drachenkopffische und einige andere Arten von Fischen, wie Seeteufeln, St. Pierre, Knurrhahn, Langusten, Krebse, Krabben und so weiter in den Topf. Und immer Tomaten, Fenchelkraut, Knoblauch und einige Zwiebeln, sowie Salz und manches Mal auch Safran. Heute finden sich abertausende Rezepte mit haufenweise anderer Zutaten wie Bouquet garni und Fischbrühe, Kartoffeln, Brot, Orangenschalen, Zitronen usw. usw.
Ich habe hier das Rezept meines französischen Großvaters gemacht, der kein Fischer aber dafür ein echter Genießer war. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Ribollita, die Aufgewärmte!
Dieses Wetter derzeit schreit nach Suppen. Weit her von der Toskana hörte ich ihren Ruf: Koch mich! Einige Tage konnte ich mich des Rufens erwehren. Dann aber nicht mehr. Die Ribollita ist nämlich eine meiner Lieblingssuppen. So schön cremig und sämig. Macht so richtig satt und warm ums Herz.
Eigentlich kommt der aus der Toskana kommende Cavolo Nero mit in die Suppe. Der sah beim Händler aber schon so durchlöchert, wie von Läusen angeknabbert und labbrig aus, dass ich mich lieber für Wirsingkohl entschieden habe. Ich mag es mit beiden Sorten Gemüse.
Mein Italiener plädierte zwar noch einen kurzen Moment für den Schwarzkohl, aber nach genauer Begutachtung dessen, landeten wir wieder beim Wirsing. Einfaches kann bei uns manchmal komplizierter werden.
Rezepte für die einzig wahre Ribollita gibt es wie Sand am Meer. Meine erhebt nicht den Anspruch, da ich auf nur sehr wenige ausgesuchte Zutaten zurückgreife. Aber dennoch gibt es sie bei uns meist, wenn genügend übrig bleibt, wieder aufgewärmt. Ribollita eben. Von dem italienischen Wort: ribolliere. Auf Deutsch: was aufwärmen, wieder kochen, nochmal kochen.
Es gibt Suppen, die nach einigen „Nochmal-Aufwärm-Vorgängen“ mit jedem Kochen besser werden. Diese gehört dazu.
Dazu ist sie eine wahre Verführung für Allergiker. Die hat nichts mit Gluten oder Laktose am Hut. Und ist zu dem frei aller Allergenen-14. Dazu müsste sie Fructose- und Histaminfrei sein. Wo ich mir nicht ganz sicher bin, weil manche sagen, dass Kohl dann geht und manche nicht. Wahrscheinlich wie immer kennt jeder die Antwort für sich selbst am besten.
Ach und vegan ist sie auch noch. Kaum auszuhalten. ;-))
Wobei mit ein bisschen ausgelassenen Speck schmeckt sie auch prima. Ich nehme dazu immer Schinken vom Hirsch.
So habe ich diese wunderbare Wintersuppe gemacht: Diesen Beitrag weiterlesen »
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Indisch angehauchter Linsentopf zum neuen Jahr
Wie können denn Linsen indisch angehaucht sein? Nun es geht. Diese hier sind nach einem Rezept von einem englischen Freund mit indischen Wurzeln. Er ist aber schon so lange in Europa, dass man echt von Fusionküche oder the Uk meets India sprechen kann.
Mein Italiener liebt Linsen dermaßen, dass er sie unglaublich oft isst. Sie gewissermaßen täglich verdrücken könnte. Wir müssten eigentlich in Geld schwimmen. Es heißt doch, wenn man Silvester oder am Neujahrstag Linsen isst, bekommt man auch so viel Geld. Bei uns gehen pro Jahr so 10-15 Kilogramm Linsen weg. Das kann man in Geld doch gar nicht mehr ermessen. Vielleicht essen wir die falschen… ?
Im neuen Jahr werde ich mal andere kaufen und ausprobieren… Diesen Beitrag weiterlesen »
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