Archiv für die Kategorie „salate“
Löwenzahnsalat, Denti di Leoni oder auch Cicoria di Campo
Derzeit ist viel los auf dem Salatmarkt. Die Sonne taucht wieder länger auf hier in den Breitengraden und die feinsten Salate sprießen in der Frühlingsluft. Heute habe ich uns Löwenzahnsalat gegönnt. In Südtirol habe ich natürlich auch auf italienisch gefunden als: Denti di Leoni oder eben auch als Cicoria di Campo. Das hatte ich vorher noch nicht gehört. Die Denti sprich die Zähne des Löwen schon. Der Name gefällt mir am besten.
Mein Großvater, der Franzose war, habe ich schon öfter erwähnt, sagte naturalment: dent-de-lion! Und er hat ihn selber gesucht auf den Wiesen. In Südtirol sagt man zu dieser Zeit manches Mal ketzerisch: es ist die Zeit, wo die Weiberar…che in die Höh schauen, zum Löwenzahn stechen. Nun, ich habe ihn auf dem Markt erstanden. Neben so manch anderem Grünzeug. In der Stadt ist es eben nicht so einfach mit den Wiesen. Hier gibts eine hinterm Haus, wo allerdings massen an Hunden rumtollen. Da vergeht mir der Appetit. Aber das ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall sollte er noch ganz jung und zart sein, sonst ist er ziemlich bitter.
Mein Opa hat den Salat mit Hühner-Eiern, Essig, Schalotten und Speck gemacht. Mein Südtiroler hat mir erzählt, dass man den Speck in der Pfanne anbrät und mit Essig ablöscht. Das habe ich nicht gemacht. Gar keinen Speck verwendet.
Ich habe ganz einfach Wachteleier gekocht. Die vertrage ich immer noch besser als Hühnereier. Es gibt viele die sagen, dass man keine Eier essen kann, wenn man auf zum Beispiel Hühnereier verzichten muss, weil alle Eier von welchem Geflügel auch immer fast die gleiche Zusammensetzung haben. Ich weiß es nicht genau, muß wohl jeder für sich testen und herausfinden. Bei mir haben Wachteleier gepasst und muß ich dazu sagen, dass bio-Hühnereier bei mir auch besser gehen als andere.
Im übrigen finde ich, dass Wachteleier viel attraktiver mit ihrer Aussenhaut bzw. Schale aussehen. Da braucht man Ostern nicht mal die Eier färben. Die sind allein hübsch.
Die Eier habe ich ein paar Minuten weich gekocht. In der Zwischenzeit den Salat sehr gründlich vom Sand befreit. Und ein paar Kartoffeln habe ich noch gekocht und später in der Pfanne angebraten. Als meinen persönlichen Speck mit noch einigen Schalottenwürfeln.
Die Eier schälen und das Dotter, ok bei Wachteleiern ist das die etwas aufwändigere Methode, zusammen mit etwas Salz, Essig und Öl zum Dressing aufschlagen. Das Eiweiß in kleine Stücke schneiden und über den Salat werfen.
Alles zusammen anrichten. Fertig ist der Salat. Glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch.
Bon appetit.
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Entspannender Salat zur Winterzeit
Bei allen anderen, außer bei uns, laufen die Vorbereitungen auf Weihnachten auf Hochtouren. So kommt es mir zumindest vor. Die Weihnachtsmärkte sind rappelvoll und überall laufen Basare und irgendwelche anderen Festivitäten. Nur eben bei uns – NICHTS. Mir fehlt immer ein Monat im Jahr. Alle Jahre wieder. Besinnlichkeit in der Adventszeit ist ein ferner Wunschtraum. Dabei versuche ich mich zu entschleunigen und zu entspannen. Wie machen das die anderen.
Wie macht ihr es Zeit zu finden zum Schmücken des Hauses, Kekse backen, Wohltätigkeitsveranstaltungen zu bestücken, Weihnachtsmärkte zu besuchen, Geschenke auszudenken und zu besorgen, Weihnachtsessen mit Freunden zu genießen, Weihnachtessen für die Familie zu planen und vorzubereiten usw.usw und dabei voller Freude und Besinnlichkeit im Weihnachtstaumel zu schwelgen?
Sicher ist es nur eine Frage der Prioritäten! Heute gibt es hier nur einen Salat mit Roter Bete, Feldsalat, Kresse, Kürbiskernen, weißem Balsamico und Kürbiskernöl und dann gehen wir auf den Weihnachtsmarkt.punkt.
Also dann: offiziell erkläre ich die Adventszeit hiermit für eröffnet! Wer hat Lust auf einen Glühwein? Ab nächste Woche gibt’s dann auch noch Plätzchen dazu. Die müssen nur noch kurz gerührt werden und in den Ofen. Kein Problem – alles entspannt….. :D
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Essig und Öl und Rind zum Salat vereint
Vom Sonntagsbraten ist unglaublich aber wahr was übrig geblieben! Das passiert nicht oft. Es war auch ganz schön viel Rind, was wir da so hatten. Rindsschulter um genau zu sein.
Die haben wir in Wasser mit Wurzeln, Porree, Petersilie und Salz angesetzt. Sellerie vertrage ich ja nicht. So entstand bei ganz kleiner Hitze eine wunderbare Brühe, die wir sehr genossen haben. Mein Liebster noch mit ganz vielen Suppennudeln (aber aus Dinkel) drin… ;-)
An dieser Stelle muß ihm ein dickes Lob aussprechen. Der arme Kerl verzichtet auf die ganz normalen Essensgeschichten und isst immer mit mir den “Allergiker-Kram”. Der Liebe!
Das Fleisch haben wir dann abgekühlt mit Salat gegessen. Auch gut. Aber heute als dann noch ein Rest blieb, wollte ich einen anderen Geschmack. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Blattsalate mit gegrillten Pfirsichen
Das war nochmal sowas wie das letzte Aufbäumen. Den Sommer nochmal herbeiredend und nicht zuletzt deshalb weil die Pfirsiche gerade so schön reif sind und mir entgegen riefen: „Nimm uns mit!! Wir sind so lecker!“
Weil ich von je her häufig auf solche Einladungen reagiere, besonders auf Kulinarische, habe ich mich erweichen lassen und sie kurzerhand mitgenommen.
Und sie hatten recht. Es war sehr lecker. Denn es war mir fast zu profan sie einfach nur zu vertilgen. So wurden sie in der Pfanne gegrillt und mit Blattsalaten kombiniert. Diesen Beitrag weiterlesen »
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