Archiv für die Kategorie „eier“
Süße Klöbenknödel mit Limoncello-Zabaione
Wie es dazu gekommen ist, ist eine längere Geschichte zu der ich ein wenig ausholen muss. Ich freue mich mit diesem Beitrag ein Teil des diesjährigen kulinarischen Adventskalenders von Zorra zu sein. An dieser Stelle vielen Dank. Es sind in jedem Jahr so zahlreiche schöne und inspirierende Rezepte und Geschichten im Kalender zu finden und es gibt bei Zorra viele tolle Sachen, die man gewinnen kann. Das sollte sich keiner entgehen lassen. :D
Hier der direkte Weg zum Kalender(klick)
Hamburger Klöben, in Bremen heißt er Klaben, gerät mit den Jahren fast in Vergessenheit. Es ist als setzt sich der Dresdner Stollen mehr und mehr durch. Früher wurde bei uns in der Familie zur Weihnachtszeit immer Klöben selbstgebacken und Dresdner Christstollen haben wir direkt aus Dresden (damals – noch vor 20 Jahren) geschickt bekommen.
Nach langer Zeit habe ich einen Original Stollen aus Dresden von einem „Einheimischen“ geschenkt bekommen und schwelgte in den Weihnachts-Klöben-Stollen-Erinnerungen und habe nach den Original-Familien-Rezepten gefahndet. Nach diversen Umzügen konnten wir nur mehr Fragmente von Rezepten finden. Meine Oma hatte die Angewohnheit sich meist nur die Zutaten aufzuschreiben und die Mengen nicht weiter beachtenswert zu finden.
Wie soll ich das festlegen, der Teig muss sich so anfühlen oder so weich sein oder so fließen, irgendwas in der Art war die Antwort auf Nachfrage ob man es nicht mal definieren könne. Wenn das Rezept dann doch mal aufgeschrieben wurde, konnte man dennoch davon ausgehen, dass es bei ihr doch anders geschmeckt hat. Meine Mutter hat mal jahrelang probiert ein bestimmtes süßes Hefebrot nach Omas Rezept zu backen. Es war immer anders. Es war gut – aber eben anders. Meine Oma konnte es nicht verstehen, weil sie garantiert das genauso gemacht hat. Wir sind am Ende zu dem Schluss gekommen, das sie vielleicht heimlich rein spuckt und dass das der entscheidende Punkt ist und haben das Hefebrot ad acta gelegt.
Der Klöbenbrauch war einfach so eingeschlafen mit den Jahren. Eigentlich bin ich auch nicht so der Rosinen-Sukkade-Orangeate-Fan. Als Kind habe ich zumindest die Rosinen großzügig aus dem Klöben gepult und war froh als Bäcker auf die Idee kamen auch welchen ohne zu machen.
Meinem Südtiroler, der Klöben nicht kennt aber steif und fest behauptet das es eh nix anderes ist als Panettone, wollte ich das Gegenteil beweisen. Also habe ich mir das Familienrezept geschnappt und es ausprobiert. Es sind vielleicht beinahe die gleichen Zutaten wie im Panettone aber dennoch ist die Konsistenz anders und er schmeckt auch anders. Klöben ist ein sogenannter Stutenteig, den man im Norden das ganze Jahr bekommt. Mit Streuseln obendrauf und ganz frisch, noch ein bisschen warm: der Wahnsinn. So gut. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Ratatouille Crepes et Sauce de Vin oder auch Pfannkuchen mit Weinsauce
Ich sage es gleich vorweg. Bei diesem Rezept bin ich von meinem Grundsatz abgewichen keine Hühnereier zu verwenden. Crepes „ohne“ sind einfach bisher von mir nicht so dünn geworden. Normale Pfannkuchen ohne kein Problem.
Dafür ist der Rest eine echte Allergie-Alternative zu den normalen Zubereitungsmethoden.
Ich wollte gern beim Event: Mittelmeerküche Französisch mitmachen, so dass ich was echt französisches brauchte.
Als erstes fiel mir Ratatouille ein zu machen und dann Crepes. Beim zweiten Überlegen dachte ich mir: warum nicht zusammen? Mal was anderes.
Zuerst habe ich den Teig angerührt Diesen Beitrag weiterlesen »
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Hackeei – Gastbeitrag von Mellie
Mein Lieblingsbrotaufstrich ist immer noch der leckere Eiersalat von meiner Oma (wie mir meine Mom Vorgestern erzählte, habe ich als Kind immer “Hackeei” gesagt :-) )
Das schöne an dem Eiersalat ist seine Allergiefreundlichkeit, denn außer Eiern, Salz & Pfeffer sowie Mayonnaise ist nichts drin. Also wirklich die ganz puristische Variante ohne Spargel, Pilzen oder was sonst noch manchmal im Eiersalat ist. Als “Rezept” kann man es daher kaum bezeichnen.
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Pancakes mit Ahornsirup und Pfefferminz-Chili-Joghurt
Im Moment denke ich viel an die USA. Leider aus keinem guten Anlass, denn das Bohrloch was Tonnen über Tonnen an Öl ins Meer strömen lässt, ist so bitter für die gesamte Umwelt.
Einige Male war ich schon in Florida genauer gesagt auf Key West, um dort die Seele baumeln zu lassen, Boot zu fahren und mit Delphinen zu schwimmen.

So viel haben mir diese Tiere immer wieder geben, dass ich heute mit Sorge daran denke, was aus der gesamten Flora und Fauna in dem Gebiet wird. Und wie weit sich diese Katastrophe wohl erstrecken wird. Bisher sind die Keys und Florida verschont. Aber so viel Öl wird sich sicher nicht nur in der Region aufhalten und darauf warten, dass es einige Menschen mit welchen Mitteln auch immer es abfischen.
Nun – ich bin ein positiver Mensch und versuche die Hoffnung nicht aufzugeben, dass jetzt von Fachleuten das richtige Mittel gefunden wird, das „Ölbad“ zu bändigen. Und es ist so viel einfacher diese positiven Gedanken noch mit Pancakes und Ahornsirup zu versüßen. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Wachteleier mariniert
Osterzeit ist immer wieder Eierzeit. Ich schwelge gerade in den üblichen Osterzutaten: Ostereier, Osterlamm, Ostertaube, Oster-, Oster-, Oster-…
Vielleicht war der Winter in diesem Jahr einfach zu lang. Zu kalt. Zu ungemütlich. Ich mag jetzt keine Kälte mehr. Ich will Sonne, Wärme, Frühling!
Da kommt mir in diesem Jahr Ostern nur allzu recht. Endlich geht’s los nach dieser winterlangen, kohlträchtigen Zeit. Ab jetzt kein Kohl, Kürbis oder ähnliche Gemüse und deftige Gerichte mehr.
Wir haben traditionell am Ostersonntag einen Osterbrunch bei uns. Ich bin jetzt schon dabei zu planen, was es dann alles zu finden gibt auf unserem Tisch. Diesen Beitrag weiterlesen »
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