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Tag des deutschen Butterbrots

Heute am 26. September ist wieder der Tag des deutschen Butterbrots. Die Aktion ursprünglich von der CMA ins Leben gerufen, wird dieser spezielle Tag häufig vor allem von Bäckern genutzt als Aktionstag für Backerzeugnisse.

 

Ich persönlich hatte lange Jahre ein eher gespaltenes Verhältnis zur guten Butterstulle. Einfach zu allergen für mich mit Weizen, Gluten, Laktose, Milcheiweiß usw.. Dabei ist so ein frisches Brot mit Butter und einem leckeren Belag drauf einfach gut, geht normalerweise super schnell und leicht zu machen.

 

Mir war es meist zu aufwendig das entsprechende Brot zu besorgen und bei Feinkostsalaten oder Aufschnitt darauf zu achten, dass ich diese Sachen gut vertrage. Zum dem häufig die Rezeptur geändert wird und somit immer wieder die Etiketten genau untersucht werden mussten. Da habe ich mir fast das deutsche Butterbrot abgewöhnt.

Zumal mir ein Brot mit Butter nur schmeckt, wenn das Brot auch echt was her gibt. Sonst kann es unter Umständen auch recht langweilig daher kommen.

 

Toll ist, dass es jetzt immer mehr Produkte gibt, die gluten- und laktosefrei sind. Ich habe jetzt bei Rewe, wo es viele Produkte der eigenen Marke „REWE frei von“ gibt einiges gefunden, was man wunderbar verwenden kann.

 

Es gibt eine ziemlich umfangreiche Palette von Produkten, die das Leben leichter machen und den Genuss nicht vernachlässigen. So gibt es Brot, Kuchen, Nudeln, Käse, Milche, Eis, um nur einige zu nennen.

 

Wenn wir zum Abend Butterbrote essen, dann eher so, dass wir diese als Brotzeit anrichten oder als eine Art Smørrebrød, welche in Dänemark eher zum Mittag gegessen wird.

Aber so schmeckt es mir einfach viel besser.

 

Als Smørrebrød gibt es hier heute glutenfreies Vollkornbrot mit Salatblatt, Frischkäse und gebratenen Champignons.

Brot glutenfrei mit Pilzen

Dazu habe ich die Pilze kurz gesäubert und in Scheiben geschnitten. In einer Pfanne in ein wenig Olivenöl angebraten, dass sie ein bisschen Farbe haben, aber noch knackig innen sind.

Den Frischkäse (laktosefrei) habe ich mit ein, zwei Tropfen Olivenöl, etwas Meersalz, feine Ringe von einer Lauchzwiebel angerührt.

 

Das Vollkornbrot mit einem Salatblatt belegen und den Frischkäse darauf verteilen. Dazu die Champignons darauf geben und mit grobem schwarzem Pfeffer und etwas Fleur de Sel abrunden. Wer mag träufelt noch ein wenig Olivenöl über das Brot.

 

 

Als herzhaftere Variante ein veganes, gluten- und laktosefreies Brot oder Stulle.

Brot glutenfrei mit veganem Schmalz

Dazu gibt es dann später für die nicht Veganer laktosefreien Schinken und Käse, saure Gurken und eingelegte Silberzwiebeln.

Das passt für mich so richtig zum Herbst. Wenn die Küche wieder gehaltvoller und herzhafter wird. Ich freue mich schon auf die vielen Schmorgerichte und Kastanien und Kürbisse.

 

Das Schmalz habe ich so gemacht:

Bio-Palmfett und etwas Kokosfett (davon nicht so viel, es macht es sonst ziemlich kokoslastig) geschmolzen. Eine größere Zwiebel und einen säuerlichen Apfel in kleine Würfel geschnitten. In einem Esslöffel Olivenöl in einem Topf angeschwitzen und so lange anbraten bis die Zwiebeln weich sind und Farbe kriegen. Das Palm-Kokosfett dazugeben und kräftig salzen. 1-2 Zweige frischen Thymian dazu geben. Aus dem Topf in einer hitzebeständige Form gießen und abkühlen lassen.

 

Am besten ein paar Tage durchziehen lassen. Es wird mit jedem Tag besser.

Um ein „Grieben-Feeling“ zu bekommen, kann man fertige Röstzwiebeln (die die man zum Hot Dog nimmt) zum Schluss dazu geben. Nur aufpassen, dass diese glutenfrei sind. Es gibt sie auch „gepudert“ mit Weizen.

Backen für den Genuss – Gastbeitrag von Mellie

Wie ich ja schon in meinem ersten Post erwähnte, bin ich keine gute Köchin. Und genauso wenig eine gute Bäckerin. Was ich aber gut kann, ist meinen geliebten Brotbackautomaten mit gesunden Zutaten füllen, die richtigen Knöpfe drücken und ein leckeres Brot herausholen.
Für mich ist der Brotbackautomat nicht mehr wegzudenken. Zum einen bekommt man ein Brot, bei dem man genau weiß, was Gutes drin ist und zum anderen ist er bequem und praktisch. Meist programmiere ich ihn so, dass morgens zum Aufstehen das Brot fertig ist und ich mit einem Duft nach frischem Brot geweckt – herrlich!
Hier mein Lieblingsrezept, das man aber frei abwandlen kann:

Brot ohne Hefe

Zu diesem Rezept hat mich meine Freundin Marlies inspiriert. Sie verträgt keine Backhefen und hat unzählige Male herumexperimentiert Brot eben ohne Hefe zu backen und dabei nicht immer den totalen Sauerteiggeschmack zu haben.

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Brot in der süssen Variante

 

Meine Großmutter hat immer so ein unvergleichliches Hefebrot gebacken. Es roch so gut nach Hefe und so süß. Sie hat es mir einige Male gezeigt, wie es geht, aber so manchesmal ist es mir nicht gelungen.

Und  jetzt noch unter den verschärften Allergiebedingungen, dachte ich mir, kann es gar nichts mehr werden. Ich wollte mal wieder den leckeren Geschmack und so habe ich diese Tage meine Bedenken beiseite geworfen und das Motto auf den Lippen: ran an die Hefe und los!

Und es ist wunderbar geworden. Meine Oma würde es lieben. Durch den Rohrohrzucker ist es sogar besser als durch den „normalen“ weissen. Es wird irgendwie karamelliger.

Für die, die keine Hefe wollen oder mögen, kann man auch ein Päckchen Backpulver verwenden und zwei Teelöffel Obstessig. Durch den Essig gibt es eine „hefeartige“ Konstistenz, die sehr an echte Hefebrote erinnert.

Und wenn Du den Zucker ganz weglassen willst, hast Du mit dem Rührteig eine wunderbare Alternative zum Hefebrot. Geschmacklich geht es in die Toastbrot-Richtung.

 

Rezept

1 Würfel Hefe (25g) oder 1 Päckchen Backpulver (plus zusätzlich 2 TL Essig)
300 ml Kokosmilch
100 g geschmolzene Butter oder Margarine
200 g Zucker
1 Prise Salz
500 g Mehl (ich verwende immer Dinkelmehl, es kann aber auch die glutenfreie Variante sein)

Die Hefe mit der Kokosmilch, der geschmolzenen (und wieder lauwarm gewordenen Butter) mischen. Zucker, Salz und Mehl hineinrühren.

Die Teigschüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunden stehen und gehen lassen.
Mit einem Holzlöffel gut durchrühren und nochmal ca. 30 Minuten in Ruhe lassen. Dann in eine ausgefettete Kastenform geben und im Ofen (Umluft) bei 160°C ca. 50 Minuten backen.

Die Backpulverversion geht natürlich sehr viel schneller, weil sie nicht „gehen“ braucht.

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