Test des neuen Tyrolit Messerschärfers

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Jetzt ist er da. Der ultimative Messerschärfer! Kennt ihr das auch: ständig stumpfe Messer im Haus zu haben?

Messer mit Stein

Dabei versuche ich echt mein Bestes. Zugegeben die Messer, die wir unser eigen nennen, sind es meist eher nicht. Wir haben auch nicht so ganz die Oberklasse von Messern. Es sind schon einige preiswertere Modelle dazwischen. Ein paar gehören dennoch der Mittelklasse an, würde ich sagen. Aber sie haben trotzdem alle eins gemeinsam. Sie werden stumpf.

 

Dabei hege und pflege ich sie mittlerweile. Sie werden 1-2 mal im Jahr professionell geschärft, dürfen nicht in die Spülmaschine, sondern genießen den Sonderstatus von Hand liebevoll gespült zu werden. Aber es hilft nix. Sie verstumpfen schneller als man Gegenmaßnahmen ergreifen kann.

Dabei liebe ich scharfe Messer, die sanft und edel durch das Schneidgut gleiten. Nicht drücken, nicht zerquetschen, sondern glatte Schnitte hinlegen.

 

Jetzt ist für mich die Lösung der ganzjährigen „Schärfe“ in Sicht. Ich bekam das Angebot den neuen Messerschärfer von Tyrolit zu testen.

 

Tyrolit war uns eher als Schärfer für professionelle Anwendungen bekannt. Deshalb waren wir sehr gespannt, wie wir damit umgehen können so für den Hausgebrauch. Wobei es ein besonderer Vorteil ist, dass das Produkt mit dem Know-How von Tyrolit für langlebigen Gebrauch entwickelt wurde. Wer es für den Profibereich schafft, schafft es für den privaten Bereich erst recht.

 

Erst mal muss ich die Verpackung loben. Total edel sieht die Schachtel aus. Da freut man sich auf den Inhalt. Sehr schön gemacht

Tyrolitschachtel

Die Messer an solch einem Schärfstein zu schleifen habe ich selber noch nicht probiert. Ich habe bisher den klassischen Wetzstahl verwendet oder Geräte, wo man die Messer durchzieht. Das war bei mir so erfolgreich, dass ich dann immer wieder zum Schleifer um die Ecke gepilgert bin

Die Wetzsteine von Tyrolit muss man vorher unter dem Wasserhahn anfeuchten. Das funktioniert sehr gut, da die Steine magnetisch an das Standgerät angebracht sind. Es sind insgesamt drei Steine, mit denen man drei Schliffe hinbekommen kann.

  1. Raue Körnung für abgenutze Klingen
  2. Mittlere Körnung zum in die Form bringen der Schneide
  3. Feine Körnung zum Abziehen des Messers.

Schachtel mit Inhalt

Zur Orientierung sind oben an der Blende 1-3 Ausstanzungen angebracht, dass man auch dort die Steine in der richtigen Position wieder anbringen kann.

Also bis jetzt bin ich ehr begeistert. Habe dann jedoch mit unserem eher miesen Messer angefangen, um nix kaputt zu machen oder ziemlich blöde Anfängerfehler wieder auszubügeln.

 

Ganz nach Anweisung habe ich die Steine abgenommen und unter den Wasserhahn gehalten. Wieder auf das Gerät geklickt und das Messer horizontal an der Spitze des Schärfsteins aufgesetzt und im Bogen nach unten und zu mir gezogen. Zweimal wiederholt und dann das Messer umgedreht das Ganze von vorn mit der Schneide über den Stein mit der mittlere Körnung gezogen. Zum Schluss dann das Messer noch mal genauso behandelt mit der feinen Körnung.

Messer auf Stein

Danach habe ich Tomaten und Zwiebeln mit dem Messer geschnitten und war und bin begeistert. Kein zerdrücken und zerquetschen mehr, sondern feinste Schnitte. Die Zwiebeln hauchfein wie sie gehören. Mit weniger Tränen dazu.

 

Die Schärfe ist ideal und nicht so rauh und ruppelig, wie ich es sonst bei meinen alten Messerschärfern hin bekommen habe. Säubern kann man die Steine mit einem feuchten Tuch.

Der einzige Nachteil, der mir einfällt ist, dass der Korpus für eine kleine Küche größer ist als sonst. Aber das macht die Funktion Made in Austria mehr als wett. Ein Gewinn für unsere Küche ist das Gerät auf jeden Fall. Wer weitere Informationen möchte am besten auf der Website: www.tyrolitlife.com

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