Gelb: Limoncello

Limoncello hat mich schon länger gereizt selber zu machen. Dabei liegt mir eigentlich nichts ferner. Die Verbindung zwischen Zucker und Zitronen mag ich einfach nicht. Zitronenkuchen? Grauslig! Beim Bäcker damals, als ich noch Milchprodukte vertrug, war die obligatorische Frage: „Ist im Käsekuchen Zitrone drin?“ „Ja, ganz viel! Es schmeckt wunderbar nach Zitrone.“ „Danke dann lieber nicht.“

 

Nein keine Chance. Limoncello gehörte auch in diese Kategorie bis ich im Süden Italiens mal einen eiskalt serviert bekam. In guter Qualität und wunderbar. Nach anfänglichem Zögern und Probieren: lecker und einfach gut.

 

Und was lag da näher als bei meiner Zitronenschwemme, ich habe eine große Kiste Zitronen aus Positano bekommen, als aus einigen Schalen Likör anzusetzen.

 

Es ist gar nicht so aufwändig und lohnt sich zu machen. Und natürlich ist dieser schon vor einiger Zeit entstanden, denn er braucht so sein Tempo. Heute und hier aber eine schöne Sache um bei Uwe Cookbook of Colors schnell auf den letzten Drücker meinen Beitrag zu leisten.

Rezept

 

Schale von 12 großen naturbelassenen Zitronen dünn abschälen. Von der weissen Schicht so wenig wie möglich verwenden. Sie macht den Likör schnell bitter.

1 l 90-95% Alkohol. Den den man trinken verdünnt trinken kann. Am besten in der Apotheke kaufen.

Die Schalen in ein ausreichend großes Glas legen und mit Alkohol begießen. Zuschrauben und dunkel 14 Tage stehen lassen.

 

Dann aus einem Liter Wasser und 500 g Zucker einen Zuckersirup kochen.

 

Die Zitronenschalen aus dem Alkohol fischen bzw. durch ein Sieb gießen und mit dem Sirup vermischen. Er wird sehr schön gelb und je sonnengereifter die Zitronen sind, desto besser wird er.

Die Mischung vor dem Mischen mit dem Sirup lieber nicht probieren. Die Leber wird’s danken. :)

 

Prost!

 


6 Kommentare zu „Gelb: Limoncello“

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