Riso di Venere mit Spargel und San Daniele Schinken

Endlich der heimische Spargel lässt sich wieder blicken. In der letzten Woche waren wir essen, wo es eine Kombination aus eben diesem Reis mit Spargel, Schaum und Flusskrebsen gab. Das gefiel mir richtig gut. Wobei wir statt Flusskrebsen lieber eine Versuchung mit San Daniele Schinken machen wollten. Ein halb traditionelles Gericht neu umgesetzt sozusagen.

 

Eine schnelle Küche ist es mit dem Reis nicht. Lt. Angaben auf der Packung benötigt er 40 Minuten Kochzeit. Bei mir war es eher länger und so richtig bissfest war er am Ende immer noch. Aber es lohnt sich. Der Reis hat ein ganz anderes Aroma als die normalen Risotto-„Reise“. Genau kann ich es nicht beschreiben. Ein wenig erdiger vielleicht.

 

Verarbeitet habe ich ihn klassisch. Eine halbe Zwiebel sehr fein geschnitten und in etwas Öl im Topf angeschwitzt, dazu eine Tasse Reis gegeben, diesen mit schwitzen lassen und dann mit Gemüsebrühe fatto a casa abgelöscht. Nach einer Weile mit etwas Prosecco mehr Geschmack hineingegeben und immer wieder etwas Brühe. Mein Eindruck ist, dass der Riso di Venere mehr Flüssigkeit braucht als andere. In der Zwischenzeit hatte ich den Spargel schon bissfest in Salzwasser gekocht und dann ab und an in den Risotto etwas von dem Spargelwasser hingeschüttet. Ganz zum Schluss wurde er mit etwas Fleur de Sel abgeschmeckt. Auf diese Art gekocht ist er sogar vegan, laktosefrei und glutenfrei.

 

Am Schluss war es nicht mehr ganz so. Wobei auf Schinken bzw. Sachen vom Schwein verzichte ich. Das war für die Anderen und die Optik. :D

 

Den San Daniele in einer Pfanne knusprig anbraten. Und schon ist fast alles gemacht.

Den Schaum, den ich so gern gehabt hätte, gab es nur auf den ersten Fotos, er war sehr instabil. Ich denke es liegt daran, dass ich keine Milch verwendet habe, die ich nicht vertrage, sondern etwas Spargelwasser, Sahne und Brühe. Sahne kann ich ohne weitere Probleme ganz gut essen. Es schäumt nur nicht. Mit Kokosmilch habe ich ganz gute Schaumschläger-Ergebnisse bekommen. Kann mir jemand einen Tipp geben??

Also ohne Schinken ist es vegetarisch, ohne Schaum vegan. Ich habe es in allen Variationen probiert, sogar mit einem Fitzelchen Schinken und es hat mir besser geschmeckt als mit den Flusskrebsen. Die sind für mich durch den Spargelgeschmack untergegangen. Dazu kam, dass der Restaurantriso sehr scharf abgeschmeckt war und so nach dem dritten Bissen nur mehr scharf schmeckte und dabei den Spargel und Krebse komplett zunichte machte. Das war schade. Meine Risotto habe ich nicht mehr Chili oder Pfeffer gemacht, das passte super.

 

Die Spargelzeit hat begonnen. Ran die Töpfe! :D

1 Tasse Riso di Venere

1 EL Olivenöl zum Anbraten

½ Zwiebel sehr fein geschnitten

Gemüsebrühe

Prosecco

Spargelwasser

Wasser

 

Beschreibung, wie der Reis gekocht wird s.o.

 

je 250 g Spargel grün und weiß schälen in Stücke schneiden und in Salzwasser bissfest dünsten.

 

Für die Sauce etwas von dem Spargelwasser mit Sahne mischen, salzen pfeffern nach Geschmack. Dazu ein Stückchen Lauchzwiebeln im Ganzen gelassen. In einem Topf aufkochen lassen, die Zwiebel rausfischen und etwas gehackte Petersilie unterrühren

 

Versuchen das Ganze mit einem Mixer aufzuschäumen. Wie oben schon gesagt, denke ich, wenn man statt Sahne Mich, z.B. laktosefreie verwendet, dann könnte es besser gehen. So wird es eher eine Sauce, die man lieber mit Stärkemehl bindet.

 

In einer Pfanne mit einem Tropfen Öl den Schinken kurz von beiden Seiten anbraten.

 

Alles anrichten mit Petersilie bestreuen und genießen.

 

 


6 Kommentare zu „Riso di Venere mit Spargel und San Daniele Schinken“

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