Nashibirnen (K)naramellisiert (m)nit (E)ntentranchen (u)nd n(P)astinakenpüree

 

Puh – geschafft der Satz hat etwas gedauert!

Herrliche N-ennerei! Wo kommt es zu diesen Phänomen, dass plötzlich alle Gerichte mit N kochen, Zutaten suchen, Rezepte, Ideen?

 

Als ich es zum ersten Mal bei Zorra auf der Seite gelesen habe, dass Astrid auf Ihrem Blog bzw. in Ihrem Rezeptregister unter dem Buchstaben N zu wenig Einträge zu verzeichnen hat und deshalb ein entsprechendes Event ins Leben rief, dachte ich: Pah einfach! Kann ja nicht so schwer sein.

Bis ich die ersten Kommentare las und dabei sich auch bei mir etwas wie Ratlosigkeit breitmachte.

So viele Zutaten gibt es gar nicht mit N.

 

Bei mir sind es dann nochmal weniger. Ich darf keine Nüsse – kein Nougat, die meisten Nocken fallen aus allergietechnischen Gründen auch weg.

Ratlos, ratlos. Bis die mir zündende Idee kam. NASHI-BIRNEN! Eindeutig ein N.

Die nächste Idee kam gleich hinterher. Karamellisiert sollen sie sein mit Ente sich zusammen tun und der Jahreszeit angepasst mit erdigem Pastinakenpüree den letzten Schliff bekommen.

 

Das ist also mein Beitrag zu dem Event.

 

So habe ich sie, die Birnen,  mit Agavendicksaft in einer Pfanne karamellisiert. Vorher gewaschen, geschnitten usw. (wie immer). Dazu habe ich etwas Zitronensaft und Vanillemark (das ganz zum Schluss) gegeben. Und eine Prise Salz und etwas Pfeffer.

 

Die Entenbrust wurde in einer Pfanne ohne weitere Fettzugabe, nachdem ich sie auf der Hautseite mit einem Messer eingeritzt hatte, auf eben dieser Seite gut angebraten. Nachdem die Seite braun und knusprig war einmal drehen. Und dann durfte sie sich im Backofen bei 125°C ausruhen und vor sich hin ziehen bis sie den idealen Garpunkt mit rosa Innenleben hatte.

 

Die Pastinaken habe ich geschält und in Wasser mit Salz gekocht. Als sie weich waren mit einem Stampfer püriert und mit einem Schuss Kokossahne und Muskat abgeschmeckt. Ich esse aufgrund meiner Milchintoleranz so viel Kokosmilch, so schmecke ich den Geschmack von Kokos eher kaum noch. Es ist unglaublich wie man den Geschmack darauf trainieren kann. Wer einen weniger kokosgeübten Gaumen hat, kann vielleicht besser Sahne oder ähnliches verwenden. Und ein Klacks Butter schadet dem Geschmack auch nicht. Wie schon gesagt, mir geht es besser ohne….

 

Als Farbklecks dazu gab es bei uns noch in der Pfanne kurz geschwenkte Zuckererbsen bzw. Kaiserschoten. Die Sauce habe ich mit etwas Entensud, Rotwein, Zwiebeln und Birnenkaramell gemacht.

 

Alles in allem eine leckere Kombination aus süßen Nashi-Birnen, herzhafter Ente, erdigen Pastinaken und die Sauce mit einem trockenem Rotweintouch, der sich gut mit den süßen Nashi-Birnen, herzhafter Ente, erdigen Pastinaken und die Sauce mit einem trockenem Rotweintouch, der sich gut mit den…. SCHLUSS! Es war lecker und es ist ein Gericht N.

 


7 Kommentare zu „Nashibirnen (K)naramellisiert (m)nit (E)ntentranchen (u)nd n(P)astinakenpüree“

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