Nachgekocht: Tränenreiche Spaghetti oder Nudeln mit Kaki

Wie vorgestern schon gesagt, brauche ich derzeit Rezepte, die schnell und einfach sind. Wegen Zeitmangel… und OK schon wieder Nudeln. Aber Italiener brauchen die doch auch beinahe täglich. Warum also nicht? Dieses Rezept hatte ich mir von Die Lorbeerkrone auf meine Nachkochliste gesetzt und es kam mir heute gerade recht.

Die Kaki sind jetzt reif, die Saison hat begonnen. Das heißt meine war schon überreif. Denn eigentlich sollte das Gericht schon am Wochenende auf den Tisch. So sahen die Kaki beinahe so aus, als wäre sie kurz vor dem Platzen. Und so ganz meine Lieblingsfrüchte sind es nicht. Beim Roh essen werden häufig die Zähne so stumpf, so merkwürdig auf der Oberfläche. Wobei ich mich jetzt habe belehren lassen, dass das nur unfreie Früchte tun.

Jedenfalls der Geschmack überzeugt mich auch nicht immer. Ich finde die Kakis, wenn Sie im Dezember noch am Baum hängen super. Die Bäume, im Dezember ohne Blätter, sehen mit diesen orangen Kugeln immer ein bisschen nach Weihnachtsbäumen aus.

Die Sauce ging wirklich super schnell.

Ich habe mich ziemlich an das Rezept gehalten. Also auch Öl in die Pfanne gegeben, Knoblauch und frische Chili angedünstet. Beides entfernt. Die durch ein Sieb passierte Kaki in die Pfanne zum Öl dazugegeben und mit Salz und weiterem Chili abgeschmeckt. Verändert habe ich es dann doch, weil ich nur mehr sehr wenig Nudelwasser übrig hatte und eine angebrochene Flasche Südtiroler Goldmuskateller so neben dem Herd rumstand, habe ich davon einen Schuss mit rein gegossen. Sonst wäre die Sauce viel zu dick gewesen. Der Geschmack war somit ein wenig anders und doch sehr lecker mit einem Hauch von Weinsäure. Als Deko habe ich Pecorinoflocken und ein paar ganz dünn geschnittene Porreeringelchen darüber gestreut.

Vielen Dank an Jutta. Hier geht es zum Originalrezept.

P.S. Ich habe dieses Rezept auch mit dem Keyword glutenfrei versehen. Ich habe Dinkelnudeln verwendet, aber mit Glutenfreien kann ich mir die Sauce auch super vorstellen…. ;-))

6 Kommentare zu „Nachgekocht: Tränenreiche Spaghetti oder Nudeln mit Kaki“

  • Ich kann mir dieses Gericht geschmacklich nicht vorstellen! Konnte mich noch nicht überwinden es zu probieren. Dir hat es jedenfalls geschmeckt, oder?

    • anie:

      Ich wollte es unbedingt probieren, weil ich die Kaki in roher Form nicht mag. Die Sauce war bei mir am Ende sehr scharf und dennoch süß. Deshalb habe ich etwas Wein hinzugefügt. Meinem Südtiroler hat es nicht sehr geschmeckt und ich weiß nicht, ob diese Variante es nochmal auf den Teller schafft. ;-)) Ungewöhnlich ist es auf jeden Fall.

  • nata:

    Diese Idee gefällt mir gut. Ist der Geschmack dann sehr nah an der Tomatensauce? Ich meine, die Früchte schmecken ja roh schon fast wie Tomaten. Oder habe ich das falsch in Erinnerung? Ich habe schon ewig keine mehr gegessen.

  • Maaan, jetzt muss ich aber ran! Wollte das schon seit Erscheinen nachkochen, weil ich Kakifrüchte absolut liebe. Schön sieht´s aus.

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