Marillen Topfen Knödel oder Aprikosen Quark Klösse
Marillen-Topfen-Knödel oder zu norddeutsch wohl eher Aprikosen-Quark-Klösse.
Die gab es bei uns schon in der letzten Woche. Leider hatte ich überhaupt keine Zeit diesen Artikel eher zu posten. Die Zeit ist so schnell verflogen. Dazwischen lagen ganz viel Marillenmarmelade kochen, die Berghütte verlassen, nach Norddeutschland reisen, Freunde treffen, eine wunderbare Plauderstunde mit Martin Jahr, von Kochessenz verbringen und und und.
Auf jeden Fall läuft die Marillen Ernte im Vinschgau, Südtirol im vollen Gange. Und die sind genau wie die Wachauer Marillen einzigartig im Geschmack.
Topfen-Knödel habe ich vorher noch nie zubereitet, darauf kommt man als Norddeutsche nicht so drauf, aber die Mutter meines Südtiroler Liebsten, hat mir versichert, wie einfach es ist. Nachdem wir also am letzten Samstag ins Vinschgau gefahren sind und etliche Kilos Marillen erstanden haben, musste ich nach 50 Gläsern Aprikosenmarmelade in allen möglichen Geschmacksrichtungen weitere Experimente machen.
Zum Glück hat mein Liebster auf der Fahrt zurück bestimmt schon 2 Kilo so nebenbei vernascht. Bauchgrummeln inklusive. ;-))
Vor diesen Knödeln hatte ich wirklich Respekt. Aber selbst in Allergikerversion sind sie super geworden.
Gemacht habe ich sie mit Dinkelmehl, Schafsricotta und Butter. Aber ich kann mir vorstellen, dass man sie ebenso gut vegan mit Sojaquark und Margarine machen kann.
Die Kerne habe ich in den Früchten gelassen, nachdem mein Südtiroler sagte: die gehören in die Knödel!!
Daran scheiden sich die Geister: Die einen sagen, dass man den Kern drin lässt, die anderen meinen, dass er raus gehört und ein Stück Würfelzucker dafür genommen werden sollte. Mir waren die Früchte süß genug und so habe ich die Kerne drin gelassen.
Und das „Kernel-Spucken“ im Freien hat nicht nur für Kinder seinen Reiz…. ;-)
Rezept
250 g Topfen / Quark
60 g Butter
125 g Dinkelmehl
1 Prise Salz
18 Marillen / Aprikosen
Brösel on Top
100 g Butter
50 g Rohrrohrzucker
80 g Dinkelsemmelbrösel
- Die Zutaten (ohne Marillen) zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in 18 gleichgroße Stück teilen
- Die Teigstücke mit gut bemehlten Händen ausformen und die Marillen damit einwickeln
- In reichlich Salzwasser schwach simmernd ca. 10-15 Minuten ziehen lassen
Für das Topping
- Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker und Brösel dazugeben und leicht anrösten lassen
- Die fertigen Knödel darin schwenken und lecker geniessen.
Noch ein Tipp am Rande. Man sie auch herrlich einfrieren und bei Gelegenheit nur etwas länger in dem Wasser ziehen lassen.
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Dass man ganze Früchte in den Teig einwickeln kann, bewundere ich jedesmal wieder aufs neue, wenn ich Marillenknödel sehe.
Das habe ich mich vorher auch gefragt, denn dies sind ja meine ersten Knödel überhaupt gewesen. Aber es ging sehr gut das Einwickeln. ;-))
Das sieht wirklich sehr lecker aus, das kann ich mir auch sehr gut als Nachtisch vorstellen. Dass der Teig nicht einfach aufplatzt ist klasse. Eine gelungene Idee.