Gurken-Paprika als Gazpacho Alternative
Nachdem ich letztens eine lauwarme Dill-Kokos-Gurkensuppe gemacht habe und die nicht nur mir sehr gut geschmeckt hat, habe ich heute eine Variante mit Paprika probiert.
Das Tolle an der Gurkensuppe ist, dass sie bei heißen Temperaturen super leicht und fast frisch schmeckt. Und diese hier kommt noch super pikant daher. Ein ganz neuer ungewöhnlicher Geschmack. Und was soll ich sagen, sogar vegan. Mal abgesehen von Gluten- und Laktosefrei.
Mir hat mal jemand erzählt, dass vegane Küche immer ein wenig einfallslos und fad ist. Das ist hiermit widerlegt. Vegetarisch und sogar vegan, was eine Stufe strenger, ist zum großen Teil sehr genussvoll. Es ist nur eine andere Art der Zusammenstellung und Zubereitung. Behaupte ich jetzt mal so im Vorbeigehen.
Das Grundrezept der Gurkensuppe habe ich diesmal in großzügiger Anlehnung an die andalusische Gazpacho, die vornehmlich aus Tomaten, Zwiebeln und Paprika besteht, komponiert.
Wobei natürlich die kalte Gazpacho aus rohen Zutaten, sprich ungekochtem Gemüse zubereitet wird. Wird eigentlich jede Suppe nur bei der spanischen kalten Suppe bleibt es auch so. Sie wird nicht gekocht. Meine schon und es hat ihr gut getan.
Und Chili habe ich in meine Suppen-Version getan. Chili ist gut bei Hitze und Stoffwechsel. Nicht umsonst wird in heißen Ländern auch sehr hot sprich scharf gegessen.
Und auch dieses Rezept ist wieder vegan, gluten- und laktosefrei. Nüsse, Hühnereier und so verarbeite ich ja sowieso nicht. ;-)
Noch zu erwähnen ist, dass ich die Paprika immer von ihrer Haut befreie. Dadurch schmecken sie besser, denn die Schale ist immer sehr pieksig im Mund. Und sie führt bei manchen Menschen dazu, dass der Paprika sehr schwer im Magen liegt.
Die Schälarie gestalte ich immer schnell und einfach. Die Geschichte mit dem Rösten der Paprika im Ofen und dann schälen ist mir meist zu aufwändig. Daher werden die Paprika bei mir mit einem super dünnen Sparschäler bearbeitet.
Von einer Gurke habe ich ca. ein Drittel nachbehalten und in kleine Stückchen geschnitten, ebenso Paprikawürfel und Lauchzwiebelringe. Diese habe ich in einer Pfanne etwas angeschwitzt und als Einlage in die Suppe gegeben. Das hat ihr noch ein besseres Aussehen verschafft.
Rezept
Menge für 2 -3 Personen
2 Salatgurken schälen und entkernen
1 mittelgroße Zwiebel schälen und fein hacken
1 rote Paprikaschote
1-2 Lauchzwiebeln in Ringen
1 kleine Chilischote
1 EL Öl zum Anbraten
250 ml Wasser
250 ml Kokosmilch
1-2 TL Salz
- Die Paprikaschote schälen und in kleine Stücke schneiden. Genauso mit der Chilischote verfahren. Jeweils die Kerne entfernen, die machen das Ganze sonst sehr scharf.
- Die Zwiebeln in Öl in einem Topf anbraten
- Die Gurken in Stücke schneiden (einige Stückchen zu Seite stellen) und nachdem die Zwiebeln ein wenig Farbe bekommen haben, mit in den Topf schütten. Die Hälfte der Paprikawürfel und Chiliwürfel auch.
- Mit Wasser und Kokosmilch ablöschen und salzen
- ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Gemüsestücke bereit zum Pürieren sind
- Pürieren mit einem Mixstab
- Die restlichen Paprikawürfel, Gurkenstücke und Lauchzwiebel, sowie Chilistückchen in einer Pfanne in etwas Öl anschwitzen.
- Alles als Einlage in die Suppe geben.
- Mit Salz abschmecken
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wunderbar, lauwarm genossen, schmeckt das auch bei grösster Hitze. Wenn ich solche Süppchen koche, schneide ich das Gemüse etwas feiner, etwa 1 cm Würfel, Nach 2-3 Minuten kochen kann man sie dann bereits purieren. Spart Zeit und schont die Inhaltsstoffe.
Eine gute Idee: Mit ein wenig Schnippelarbeit ganz schnell was auf den Tisch zu zaubern…. und voller Vitamine dazu.