Mediterrane Gemüsepfanne mit Polenta – vegan

Auberginen Polenta

Für die schnelle Küche habe ich heute unseren Tiefkühlschrank und die Vorratskammer durchforstet und bin ziemlich gut fündig geworden.

 

Warum nicht mal Auberginen, Artischocken, getrocknete Tomaten und Kapern kombinieren.

Dazu hatten wir noch Instand Polenta im Schrank.

 

Die Auberginen kaufe ich meist fertig gegrillt eingefroren aus der Tüte. Ich finde die sind viel fettfreier als wenn ich sie selber durch die Pfanne jage. Die Artischocken hatte ich auch geviertelt. geputzt und eingefroren gekauft. Die wollte ich geschmacklich ausprobieren. So gut mir die Auberginen gefroren gefallen, umso weniger die Artischocken. Jetzt so in der Gemüsepfanne vereint, waren sie gut. Aber allein serviert – nicht so meins.

 

Beide Gemüsesorten auftauen lassen und in etwas Öl (von den getrockneten Tomaten in Öl) in die Pfanne geben und anbraten. Nach einiger Zeit in Streifen geschnittene Tomaten dazu geben, gehackte Kapern (ich nehme immer Salzkapern, die kurz mit Wasser gespült sind) und etwas Petersilie. Ggfs. mit etwas Salz und Chili abschmecken.

 

Parallel die Polenta, die ich genommen habe, brauchte nur 2 Minuten, in Salzwasser kochen.

 

Alles zusammen servieren. Schmeckt herrlich mediterran, ist vegan, gluten- und laktosefrei.

 

Orangenmarmelade

Orangenmarmelade auf Toast

Echte Marmelade! Alles andere darf sich eigentlich nur Konfitüre nennen.

Noch dazu nach englischem Rezept. Aus alter Familientradition.

 

Das Rezept stammt aus Manchester, wo der Uropa meines Südtirolers fünf Jahre gelebt hat. Meinem Liebsten schmeckt die Marmelade so gut, dass wir sie unbedingt kochen mussten.

 

Zutaten:

2 kg Orangen gerechnet ohne Schale wohl dann eher 3 kg mit Schale

Orangen ungespritzt und ungewachst, ganz natürlich.

1 kg Zucker

1 Zitrone

viel Zeit

 

Die Orangen habe ich mit einem Sparschäler geschält. Man könnte auch einen Zestenreißer verwenden. Wichtig ist, dass die Schale so dünn abgeschält wird, dass die weiße Haut nicht dabei ist. Diese Schalen in dünne Streifen schneiden und im Topf 4-5 mal aufkochen lassen. Dazwischen immer wieder das Wasser wechseln. Wenn sie nicht mehr zu bitter sind, kann es mit der Marmelade losgehen. Von ungefähr einem Drittel der Orangen habe ich die Schalen verwendet. Mit dem Rest habe ich Salz aromatisiert. Aber das ist eine andere Geschichte…

 

Die weiße Haut von den Orangen schälen. Ich habe sie mit einem Messer abgeschnitten, als wenn man sie filetieren möchte. Schälen wäre mir zu aufwendig gewesen. Das Fruchtfleisch in Scheiben oder Stücke schneiden und im Topf mit der halben Menge Zucker ansetzen. Aufkochen lassen und immer wieder gut durchrühren, dass die Marmelade nicht am Boden ansetzt. Dazu habe ich dann noch den Saft einer Zitrone gegeben. Am besten schmeckt es, wenn man eine Cedro, eine Zitrusfrucht, die wie eine große Zitrone aussieht und aus der man Cedrata/Sukkade macht. Leider ist sie nicht so leicht zu bekommen, außerhalb von Süditalien.

Orangenmarmelade

Gekocht bzw. köcheln lassen, habe ich die Marmelade ungefähr 2-3 Stunden. Genau habe ich nicht auf die Uhr geschaut, weil es so nebenbei lief.

 

Jedenfalls ist sie gut, wenn sie richtig geliert und die Orangenstücke mehr und minder verkocht sind.

 

Zum Schluss habe ich die Zesten dazugeben und damit wurde sie so richtig schön bitter.

 

Die Marmelade in Gläser füllen und schon mal ein Toast zur Probe bestreichen.

 

Jetzt fehlen nur noch die Scones, der Tee und ein schöner ruhiger Nachmittag mit Buch im Sessel. Herrlich!

Test des neuen Tyrolit Messerschärfers

Jetzt ist er da. Der ultimative Messerschärfer! Kennt ihr das auch: ständig stumpfe Messer im Haus zu haben?

Messer mit Stein

Dabei versuche ich echt mein Bestes. Zugegeben die Messer, die wir unser eigen nennen, sind es meist eher nicht. Wir haben auch nicht so ganz die Oberklasse von Messern. Es sind schon einige preiswertere Modelle dazwischen. Ein paar gehören dennoch der Mittelklasse an, würde ich sagen. Aber sie haben trotzdem alle eins gemeinsam. Sie werden stumpf.

 

Dabei hege und pflege ich sie mittlerweile. Sie werden 1-2 mal im Jahr professionell geschärft, dürfen nicht in die Spülmaschine, sondern genießen den Sonderstatus von Hand liebevoll gespült zu werden. Aber es hilft nix. Sie verstumpfen schneller als man Gegenmaßnahmen ergreifen kann.

Dabei liebe ich scharfe Messer, die sanft und edel durch das Schneidgut gleiten. Nicht drücken, nicht zerquetschen, sondern glatte Schnitte hinlegen.

 

Jetzt ist für mich die Lösung der ganzjährigen „Schärfe“ in Sicht. Ich bekam das Angebot den neuen Messerschärfer von Tyrolit zu testen.

 

Tyrolit war uns eher als Schärfer für professionelle Anwendungen bekannt. Deshalb waren wir sehr gespannt, wie wir damit umgehen können so für den Hausgebrauch. Wobei es ein besonderer Vorteil ist, dass das Produkt mit dem Know-How von Tyrolit für langlebigen Gebrauch entwickelt wurde. Wer es für den Profibereich schafft, schafft es für den privaten Bereich erst recht.

 

Erst mal muss ich die Verpackung loben. Total edel sieht die Schachtel aus. Da freut man sich auf den Inhalt. Sehr schön gemacht

Tyrolitschachtel

Die Messer an solch einem Schärfstein zu schleifen habe ich selber noch nicht probiert. Ich habe bisher den klassischen Wetzstahl verwendet oder Geräte, wo man die Messer durchzieht. Das war bei mir so erfolgreich, dass ich dann immer wieder zum Schleifer um die Ecke gepilgert bin

Die Wetzsteine von Tyrolit muss man vorher unter dem Wasserhahn anfeuchten. Das funktioniert sehr gut, da die Steine magnetisch an das Standgerät angebracht sind. Es sind insgesamt drei Steine, mit denen man drei Schliffe hinbekommen kann.

  1. Raue Körnung für abgenutze Klingen
  2. Mittlere Körnung zum in die Form bringen der Schneide
  3. Feine Körnung zum Abziehen des Messers.

Schachtel mit Inhalt

Zur Orientierung sind oben an der Blende 1-3 Ausstanzungen angebracht, dass man auch dort die Steine in der richtigen Position wieder anbringen kann.

Also bis jetzt bin ich ehr begeistert. Habe dann jedoch mit unserem eher miesen Messer angefangen, um nix kaputt zu machen oder ziemlich blöde Anfängerfehler wieder auszubügeln.

 

Ganz nach Anweisung habe ich die Steine abgenommen und unter den Wasserhahn gehalten. Wieder auf das Gerät geklickt und das Messer horizontal an der Spitze des Schärfsteins aufgesetzt und im Bogen nach unten und zu mir gezogen. Zweimal wiederholt und dann das Messer umgedreht das Ganze von vorn mit der Schneide über den Stein mit der mittlere Körnung gezogen. Zum Schluss dann das Messer noch mal genauso behandelt mit der feinen Körnung.

Messer auf Stein

Danach habe ich Tomaten und Zwiebeln mit dem Messer geschnitten und war und bin begeistert. Kein zerdrücken und zerquetschen mehr, sondern feinste Schnitte. Die Zwiebeln hauchfein wie sie gehören. Mit weniger Tränen dazu.

 

Die Schärfe ist ideal und nicht so rauh und ruppelig, wie ich es sonst bei meinen alten Messerschärfern hin bekommen habe. Säubern kann man die Steine mit einem feuchten Tuch.

Der einzige Nachteil, der mir einfällt ist, dass der Korpus für eine kleine Küche größer ist als sonst. Aber das macht die Funktion Made in Austria mehr als wett. Ein Gewinn für unsere Küche ist das Gerät auf jeden Fall. Wer weitere Informationen möchte am besten auf der Website: www.tyrolitlife.com

Tag des deutschen Butterbrots

Heute am 26. September ist wieder der Tag des deutschen Butterbrots. Die Aktion ursprünglich von der CMA ins Leben gerufen, wird dieser spezielle Tag häufig vor allem von Bäckern genutzt als Aktionstag für Backerzeugnisse.

 

Ich persönlich hatte lange Jahre ein eher gespaltenes Verhältnis zur guten Butterstulle. Einfach zu allergen für mich mit Weizen, Gluten, Laktose, Milcheiweiß usw.. Dabei ist so ein frisches Brot mit Butter und einem leckeren Belag drauf einfach gut, geht normalerweise super schnell und leicht zu machen.

 

Mir war es meist zu aufwendig das entsprechende Brot zu besorgen und bei Feinkostsalaten oder Aufschnitt darauf zu achten, dass ich diese Sachen gut vertrage. Zum dem häufig die Rezeptur geändert wird und somit immer wieder die Etiketten genau untersucht werden mussten. Da habe ich mir fast das deutsche Butterbrot abgewöhnt.

Zumal mir ein Brot mit Butter nur schmeckt, wenn das Brot auch echt was her gibt. Sonst kann es unter Umständen auch recht langweilig daher kommen.

 

Toll ist, dass es jetzt immer mehr Produkte gibt, die gluten- und laktosefrei sind. Ich habe jetzt bei Rewe, wo es viele Produkte der eigenen Marke „REWE frei von“ gibt einiges gefunden, was man wunderbar verwenden kann.

 

Es gibt eine ziemlich umfangreiche Palette von Produkten, die das Leben leichter machen und den Genuss nicht vernachlässigen. So gibt es Brot, Kuchen, Nudeln, Käse, Milche, Eis, um nur einige zu nennen.

 

Wenn wir zum Abend Butterbrote essen, dann eher so, dass wir diese als Brotzeit anrichten oder als eine Art Smørrebrød, welche in Dänemark eher zum Mittag gegessen wird.

Aber so schmeckt es mir einfach viel besser.

 

Als Smørrebrød gibt es hier heute glutenfreies Vollkornbrot mit Salatblatt, Frischkäse und gebratenen Champignons.

Brot glutenfrei mit Pilzen

Dazu habe ich die Pilze kurz gesäubert und in Scheiben geschnitten. In einer Pfanne in ein wenig Olivenöl angebraten, dass sie ein bisschen Farbe haben, aber noch knackig innen sind.

Den Frischkäse (laktosefrei) habe ich mit ein, zwei Tropfen Olivenöl, etwas Meersalz, feine Ringe von einer Lauchzwiebel angerührt.

 

Das Vollkornbrot mit einem Salatblatt belegen und den Frischkäse darauf verteilen. Dazu die Champignons darauf geben und mit grobem schwarzem Pfeffer und etwas Fleur de Sel abrunden. Wer mag träufelt noch ein wenig Olivenöl über das Brot.

 

 

Als herzhaftere Variante ein veganes, gluten- und laktosefreies Brot oder Stulle.

Brot glutenfrei mit veganem Schmalz

Dazu gibt es dann später für die nicht Veganer laktosefreien Schinken und Käse, saure Gurken und eingelegte Silberzwiebeln.

Das passt für mich so richtig zum Herbst. Wenn die Küche wieder gehaltvoller und herzhafter wird. Ich freue mich schon auf die vielen Schmorgerichte und Kastanien und Kürbisse.

 

Das Schmalz habe ich so gemacht:

Bio-Palmfett und etwas Kokosfett (davon nicht so viel, es macht es sonst ziemlich kokoslastig) geschmolzen. Eine größere Zwiebel und einen säuerlichen Apfel in kleine Würfel geschnitten. In einem Esslöffel Olivenöl in einem Topf angeschwitzen und so lange anbraten bis die Zwiebeln weich sind und Farbe kriegen. Das Palm-Kokosfett dazugeben und kräftig salzen. 1-2 Zweige frischen Thymian dazu geben. Aus dem Topf in einer hitzebeständige Form gießen und abkühlen lassen.

 

Am besten ein paar Tage durchziehen lassen. Es wird mit jedem Tag besser.

Um ein „Grieben-Feeling“ zu bekommen, kann man fertige Röstzwiebeln (die die man zum Hot Dog nimmt) zum Schluss dazu geben. Nur aufpassen, dass diese glutenfrei sind. Es gibt sie auch „gepudert“ mit Weizen.

Spargel, Spargel, Spargel

Bei Spargel brauche ich eigentlich keinen großen Schnickschnack und dennoch habe ich immer wieder den Zwang neues auszuprobieren und zu verändern, so dass sich hier schon einige Rezepte tummeln.

Wer noch Inspiration braucht, hier eine Auswahl an Spargelgerichten.

Grüner Spargel mit pochierten Wachteleiern (klick) vegetarisch

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Spargel mit Hühnerfrikassee (klick)

hühnerfrikassee

Spargel mit Lachs (klick)

Spargel mit Lachs

Riso di Venere mit Spargel und San Daniele Schinken (klick)

Sternemenue mit Spargel und Reis

Spargel mit Senfsauce und Granatapfelkernen (klick) vegan

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Spargel mit Hirsch und Kresse (klick)

spargel

Spargel mit Bozner Sauce (klick) vegetarisch

Bozner Sauce zu Spargel

Spargel-Möhren-Terrine (klick) vegetarisch

Gemüseterrine schaumig luftig

Spargel-Kresse-Süppchen (klick) vegan

spargel brunnenkresse suppe

Spargelmousse (klick) vegetarisch auf Wunsch

Spargel mit Lamm

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