Fingerfood zum Bier

Häppchen zum Bier oder gefüllter Blätterteig

 

Ein paar Kleinigkeiten zum Bier brauchte es bei uns dieser Tage. Leider haben wir beide im Moment viel zu tun, bei den ganzen Weihnachtsvorbereitungen. Das ist in dieser Zeit auch wenn es gar nicht will dann doch meist etwas hektisch. Daher musste was schnelles her, dass wir am Abend ein paar Freunde auf ein Bier treffen können bzw. wir dazu eben die Knabbereien mitbringen. Einige unserer Freunde sind Fleischesser, manche Vegetarier und wieder andere Veganer. Ich wollte für jeden was dabei haben ;D

 

Auf die Schnelle habe es mir sehr einfach gemacht und fertigen Blätterteig gekauft. Zum Glück gibt es den in den Versionen nur mit Dinkelmehl oder glutenfrei oder vegan oder gefroren, normal oder oder oder….

Jeder kann den passenden Teig verwenden.

 

Dazu gab es heute sechs verschiedene Füllungen oder Toppings.

 

  1. Tomaten mit Zwiebeln und Oliven
  2. Zucchini-Pesto
  3. Kapern und getrocknete Tomaten
  4. Auberginen mit Walnuss Pesto
  5. Einfach Tomaten mit Oregano
  6. Würstchen im halben Schlafrock
  7. Croissants mit Chili con Carne gefüllt.

 

Für die kleinen Täschchen eine halbe Zwiebel in sehr feine Streifen schneiden und in einem Topf in Olivenöl gut anschwitzen, dass sie schon ein wenig Farbe nehmen und gut durch sind. Die einige frische Tomaten in feine Würfel schneiden und mit in den Topf geben. Mit Salz, 2 Blättern Basilikum und etwas Chili abschmecken. Gut durchschmoren. Dann einige Taggiasche Oliven, samt ein bisschen von dessen vorzüglichem Öl, oder andere schwarze Oliven dazu geben. Auf den Blätterteig mit einem Teelöffel verteilen und im Ofen bei 200°C backen bis die Taschen durch sind und etwas braun werden.

Tomaten Zwiebeln Kapern

Tomaten auf Blätterteig

Tomatenpäckchen

Das Pesto für die Zucchini ist es ganz klassisches. Mit Basilikum, Pinienkernen und Salz und einen Hauch von Knoblauch sowie etwas Olivenöl. Ich habe hier um es vegan zu machen auf den Käse verzichtet.

Die Zutaten für das Pesto zusammenrühren und die Zucchini längs viertel. Man könnte auch eine ganze dünne Zucchini nehmen. Sie wird jedoch im Ofen nur sehr schwer gar werden. So habe ich es mit einer geviertelten gemacht. Das Verhältnis passte mir viel besser.

Den Blätterteig mit dem Pesto einstreichen und die Zucchini hinein und aufrollen. In ein Zentimeter Scheiben schneiden. Auf Backpapier legen und im vorgeheizten Ofen backen.

 

Die getrockneten Tomaten hatte ich in einem Glas in Öl eingelegt und die Kapern waren gesalzen. Diese habe ich etwas mit Wasser gespült, dass sie nicht ganz so salzig waren. Die Tomaten klein schneiden und zusammen mit den Kapern hacken. Dazu habe ich noch 3-4 Blätter von glatter Petersilie gehackt. Alles vermischt und auf den Blätterteig gestrichen. Alles aufgerollt, wieder in Scheiben geschnitten und gebacken.

Tomatenpesto

Kapern und getrocknete Tomaten

Die Auberginen habe ich fertig gegrillt eingefroren gekauft. Ich bin der Meinung, so sind sie viel fettarmer als wenn ich sie in der Pfanne selber grille. Sie saugen bei mir immer so viel Öl auf, dass sie mir am Ende zu fett sind und sie mir nicht mehr schmecken. Für diese Röllchen habe ich sie aufgetaut und in einem Spritzer Öl in der Pfanne gebraten. Separat frische Walnüsse mit etwas Öl , Salz und Petersilie im Mörser zerstoßen und auf den Teig verteilt. Darüber die Auberginenscheiben und wieder, aufrollen, in Scheiben schneiden und backen.

Walnuss

Grillauberginen

Auberginen aufgerollt in Blätterteig

gebackene Auberginenröllchen

Das ist das total Simpel-Rezept. Tomaten aus der Dose pürieren, etwas Oregano, Salz und Olivenöl (max 1 TL) dazu und rauf auf den Teig. Zum Schluß habe ich noch etwas Meersalzflocken darüber verteilt in Stücke geschnitten und gebacken.

 

Tomatenpizzette

Für die Würstchen umhüllt mit Blätterteig habe ich die normale Fleischversion genommen. Aber genauso gut könnte man Tofu-Würstchen verwenden, wenn man mag.

Würstchen im Schlafrock

Das Chili con Carne hatte ich gemacht, als Freunde umgezogen sind. Das hat als Stärkung für alle Helfer gedient. Ein kleiner Rest war übrig geblieben und so habe ich es in den Hörnchen versteckt.

Hörnchen mit Chili con Carne

Grün weisse Bohnensuppe – vegan

Bergfex Verköstigung mit grün weißer Bohnensuppe

noch mehr suppe

 

Mich haben sie einfach zu Hause gelassen und ich muss sie auch noch bekochen   !

 

Was gemein klingt, war gar nicht so. Ich bin freiwillig in der Bergwohnung geblieben und habe wunderbar gern die Suppe gekocht. So wie es sich auf’m Berg gehört auf einem Holzherd, wo die Suppe über Stunden simmern kann. Und glaub es oder auch nicht: ich finde Essen, das auf dem Holzofen gekocht wurde, schmeckt irgendwie besser.

 

So habe ich das Suppe kochen doppelt genossen und während die anderen an den zugegebenen schönen sonnigen Tag rumgelaufen sind, habe ich entspannt beim Kochen, Lesen eines guten Buches und einer schönen Tasse Tee…

 

So wird die Suppe gemacht. Die übrigens, wenn du den Sellerie weglässt, frei von den Allergenen 14 ist und vegan auch noch….

 

 

500 g weiße Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen und mit 2 Zweigen Thymian ohne Salz kochen bis sie weich sind.

eingeweichte bohnen

Einen Gemüsefond aus 3 Karotten, ½ Sellerieknolle (wenn du sie nicht für Sellerie-Allergiker zubereitest), 3 Stängel Petersilie, ½ Stange Porree, ½ Gemüsezwiebel, 1 l Wasser und 1 TL Salz zubereiten. Das Gemüse lange vor sich hin simmern lassen bis der Fond einen so richtig schönen Geschmack hat.

Gemüsebrühe

Suppenzubereitung

 

1 Gemüsezwiebel in kleinen Stücken in 1 El Olivenöl andünsten

500 g grüne Bohnen (1 ca. 1cm großen Stücken) dazu geben und 500 g geschälte Tomaten. Dazu 2 große Gläser Gemüsefond. Die Mischung 40 Minuten köcheln lassen.

 

Die Hälfte der weißen Bohnen pürieren und zusammen mit den restlichen Bohnen in die Suppe geben. Mit Salz, frischem Thymian ggfs. Chili- und Paprikapulver abschmecken.

 

Dazu schmeckt pfeffriges Olivenöl wunderbar. Und wenn du möchtest, kannst du Croutons mit Knoblauch dazu servieren (dann ggfs. nicht mehr glutenfrei) und Pecorino (du ahnst es schon…. nicht mehr vegan und milchfrei)…

Bergfexsuppe

Mahlzeit! Und unter uns: die Suppe schmeckt nicht nur auf’m Berg!

Mediterrane Gemüsepfanne mit Polenta – vegan

Auberginen Polenta

Für die schnelle Küche habe ich heute unseren Tiefkühlschrank und die Vorratskammer durchforstet und bin ziemlich gut fündig geworden.

 

Warum nicht mal Auberginen, Artischocken, getrocknete Tomaten und Kapern kombinieren.

Dazu hatten wir noch Instand Polenta im Schrank.

 

Die Auberginen kaufe ich meist fertig gegrillt eingefroren aus der Tüte. Ich finde die sind viel fettfreier als wenn ich sie selber durch die Pfanne jage. Die Artischocken hatte ich auch geviertelt. geputzt und eingefroren gekauft. Die wollte ich geschmacklich ausprobieren. So gut mir die Auberginen gefroren gefallen, umso weniger die Artischocken. Jetzt so in der Gemüsepfanne vereint, waren sie gut. Aber allein serviert – nicht so meins.

 

Beide Gemüsesorten auftauen lassen und in etwas Öl (von den getrockneten Tomaten in Öl) in die Pfanne geben und anbraten. Nach einiger Zeit in Streifen geschnittene Tomaten dazu geben, gehackte Kapern (ich nehme immer Salzkapern, die kurz mit Wasser gespült sind) und etwas Petersilie. Ggfs. mit etwas Salz und Chili abschmecken.

 

Parallel die Polenta, die ich genommen habe, brauchte nur 2 Minuten, in Salzwasser kochen.

 

Alles zusammen servieren. Schmeckt herrlich mediterran, ist vegan, gluten- und laktosefrei.

 

Orangenmarmelade

Orangenmarmelade auf Toast

Echte Marmelade! Alles andere darf sich eigentlich nur Konfitüre nennen.

Noch dazu nach englischem Rezept. Aus alter Familientradition.

 

Das Rezept stammt aus Manchester, wo der Uropa meines Südtirolers fünf Jahre gelebt hat. Meinem Liebsten schmeckt die Marmelade so gut, dass wir sie unbedingt kochen mussten.

 

Zutaten:

2 kg Orangen gerechnet ohne Schale wohl dann eher 3 kg mit Schale

Orangen ungespritzt und ungewachst, ganz natürlich.

1 kg Zucker

1 Zitrone

viel Zeit

 

Die Orangen habe ich mit einem Sparschäler geschält. Man könnte auch einen Zestenreißer verwenden. Wichtig ist, dass die Schale so dünn abgeschält wird, dass die weiße Haut nicht dabei ist. Diese Schalen in dünne Streifen schneiden und im Topf 4-5 mal aufkochen lassen. Dazwischen immer wieder das Wasser wechseln. Wenn sie nicht mehr zu bitter sind, kann es mit der Marmelade losgehen. Von ungefähr einem Drittel der Orangen habe ich die Schalen verwendet. Mit dem Rest habe ich Salz aromatisiert. Aber das ist eine andere Geschichte…

 

Die weiße Haut von den Orangen schälen. Ich habe sie mit einem Messer abgeschnitten, als wenn man sie filetieren möchte. Schälen wäre mir zu aufwendig gewesen. Das Fruchtfleisch in Scheiben oder Stücke schneiden und im Topf mit der halben Menge Zucker ansetzen. Aufkochen lassen und immer wieder gut durchrühren, dass die Marmelade nicht am Boden ansetzt. Dazu habe ich dann noch den Saft einer Zitrone gegeben. Am besten schmeckt es, wenn man eine Cedro, eine Zitrusfrucht, die wie eine große Zitrone aussieht und aus der man Cedrata/Sukkade macht. Leider ist sie nicht so leicht zu bekommen, außerhalb von Süditalien.

Orangenmarmelade

Gekocht bzw. köcheln lassen, habe ich die Marmelade ungefähr 2-3 Stunden. Genau habe ich nicht auf die Uhr geschaut, weil es so nebenbei lief.

 

Jedenfalls ist sie gut, wenn sie richtig geliert und die Orangenstücke mehr und minder verkocht sind.

 

Zum Schluss habe ich die Zesten dazugeben und damit wurde sie so richtig schön bitter.

 

Die Marmelade in Gläser füllen und schon mal ein Toast zur Probe bestreichen.

 

Jetzt fehlen nur noch die Scones, der Tee und ein schöner ruhiger Nachmittag mit Buch im Sessel. Herrlich!

Test des neuen Tyrolit Messerschärfers

Jetzt ist er da. Der ultimative Messerschärfer! Kennt ihr das auch: ständig stumpfe Messer im Haus zu haben?

Messer mit Stein

Dabei versuche ich echt mein Bestes. Zugegeben die Messer, die wir unser eigen nennen, sind es meist eher nicht. Wir haben auch nicht so ganz die Oberklasse von Messern. Es sind schon einige preiswertere Modelle dazwischen. Ein paar gehören dennoch der Mittelklasse an, würde ich sagen. Aber sie haben trotzdem alle eins gemeinsam. Sie werden stumpf.

 

Dabei hege und pflege ich sie mittlerweile. Sie werden 1-2 mal im Jahr professionell geschärft, dürfen nicht in die Spülmaschine, sondern genießen den Sonderstatus von Hand liebevoll gespült zu werden. Aber es hilft nix. Sie verstumpfen schneller als man Gegenmaßnahmen ergreifen kann.

Dabei liebe ich scharfe Messer, die sanft und edel durch das Schneidgut gleiten. Nicht drücken, nicht zerquetschen, sondern glatte Schnitte hinlegen.

 

Jetzt ist für mich die Lösung der ganzjährigen „Schärfe“ in Sicht. Ich bekam das Angebot den neuen Messerschärfer von Tyrolit zu testen.

 

Tyrolit war uns eher als Schärfer für professionelle Anwendungen bekannt. Deshalb waren wir sehr gespannt, wie wir damit umgehen können so für den Hausgebrauch. Wobei es ein besonderer Vorteil ist, dass das Produkt mit dem Know-How von Tyrolit für langlebigen Gebrauch entwickelt wurde. Wer es für den Profibereich schafft, schafft es für den privaten Bereich erst recht.

 

Erst mal muss ich die Verpackung loben. Total edel sieht die Schachtel aus. Da freut man sich auf den Inhalt. Sehr schön gemacht

Tyrolitschachtel

Die Messer an solch einem Schärfstein zu schleifen habe ich selber noch nicht probiert. Ich habe bisher den klassischen Wetzstahl verwendet oder Geräte, wo man die Messer durchzieht. Das war bei mir so erfolgreich, dass ich dann immer wieder zum Schleifer um die Ecke gepilgert bin

Die Wetzsteine von Tyrolit muss man vorher unter dem Wasserhahn anfeuchten. Das funktioniert sehr gut, da die Steine magnetisch an das Standgerät angebracht sind. Es sind insgesamt drei Steine, mit denen man drei Schliffe hinbekommen kann.

  1. Raue Körnung für abgenutze Klingen
  2. Mittlere Körnung zum in die Form bringen der Schneide
  3. Feine Körnung zum Abziehen des Messers.

Schachtel mit Inhalt

Zur Orientierung sind oben an der Blende 1-3 Ausstanzungen angebracht, dass man auch dort die Steine in der richtigen Position wieder anbringen kann.

Also bis jetzt bin ich ehr begeistert. Habe dann jedoch mit unserem eher miesen Messer angefangen, um nix kaputt zu machen oder ziemlich blöde Anfängerfehler wieder auszubügeln.

 

Ganz nach Anweisung habe ich die Steine abgenommen und unter den Wasserhahn gehalten. Wieder auf das Gerät geklickt und das Messer horizontal an der Spitze des Schärfsteins aufgesetzt und im Bogen nach unten und zu mir gezogen. Zweimal wiederholt und dann das Messer umgedreht das Ganze von vorn mit der Schneide über den Stein mit der mittlere Körnung gezogen. Zum Schluss dann das Messer noch mal genauso behandelt mit der feinen Körnung.

Messer auf Stein

Danach habe ich Tomaten und Zwiebeln mit dem Messer geschnitten und war und bin begeistert. Kein zerdrücken und zerquetschen mehr, sondern feinste Schnitte. Die Zwiebeln hauchfein wie sie gehören. Mit weniger Tränen dazu.

 

Die Schärfe ist ideal und nicht so rauh und ruppelig, wie ich es sonst bei meinen alten Messerschärfern hin bekommen habe. Säubern kann man die Steine mit einem feuchten Tuch.

Der einzige Nachteil, der mir einfällt ist, dass der Korpus für eine kleine Küche größer ist als sonst. Aber das macht die Funktion Made in Austria mehr als wett. Ein Gewinn für unsere Küche ist das Gerät auf jeden Fall. Wer weitere Informationen möchte am besten auf der Website: www.tyrolitlife.com

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